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Biblia Das ist/ Die gantze Heylige Schrifft/ Teutsch
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Ken löse» werdet / Sol auch rm Himmel lostWeiter sag ich euch: Wo Zween vnderuch eins werden aufsLrden / warum es ist/l das stehitten wollen/Das soljhnen wider-fahren / von meinem Vatter im Himmel.DM» wo zweenoderdrey versamlet sind in, meinem" 5^amen/Dabin ich mieden vnder

-§ 8 Axr<rt Petrus zu j hm / vnd sprachrHLrr/^H)ie oste nrust ich denn meinem Brüder/IA der an mir sündiget/ vergeben? Isis gnug* «ch schenmal?Iesus sprach zujhm: Ich sagedirI nicke siebenmal / sondern siebentzig mal sie-benmal.

p^Arumb ist das Himmelreich gleich einem^Rsnige/der mit seinen Rnechten rech-nen wslte. Vnd als er anfieng zu rechnen/xamjhmeinerfür/ derwar jhm zehen tau-smki'fnnde schüldig. Da ers nun nicht hat-te;» bezahlen /hiesi der HERN/ verkäussenjhn vnd sein Weid /vnd seine Rinder/ vnndalles was er hatte / vnnd bezahlen. Da sielderknechtnider/vnbetckjtt an/vnd sprach:HEAA/ttabegedult miemir/ich wil dirsalles bezahlen. Da jammert den HERRNdesselbigen Knechte/ vnd ließ jn lsst/ vnd dieSchuld erliesterjm auch.

Dagiengderselbe Unecht hinaust / vnndfandeinen seiner Mtknechte/der war jhmhundert Oroschen schuldig/ Vnd er greifenan/vnd würgetjn/vnd sprach: Lezah! mir/was du mir schuldig bist. Da siel sein Mc-kneche nider/vnd bat jhn/vnd sprach:»abegedult mit mir/ich wil dir alles bezahlen. Lrwslte aber nicht/ sondern gieiigehin/vnndwarfsijninsOefängnist/bist daß erbezah-let/was er schuldig war.

Da aber seine Llitknechte solches sahen/Wurden sie s ehr betrübet / vnnd kamen/vndbrachten für jhren HErren/alles was sichbegebenhatte. Da forderkjhnseinHerrfürsich/vnd sprach zujhm:Du 8 cha!cksknecht/Alle diese Schulde habe ich dir erlassen/die-weildtt mich batest / Göltest du denn dichnitauch erbarmen vber deinen Mitknecht/wie ich mich vber dich erbarmet habe ? Vndsein Herr war zornig/vnnd vberantwortetjhn den Peinigern / bist hast er bezahlet alleswas erschuldigwar. Also wirbt euch meinHnnllscher Vakter auch khun / Go jhr nichtpergebet von ewerem Hertzen / ein jeglichersernem Bruder stine kehle.

XIX. Kap.

-Jesus antwortet den pharrsecrn von der Ehest!) er«

. '"^prediget ferne Jüngern von Vreverlcv verschnrt--die Rindlin auff/vnd säget/solcher sey das/ berstet einen Jüngling die Gebotk Got-vnd das seine den Armen geben / vnnd ihm"drgen/ ;c!K.t/wic schwerlich ein Reicher l»s Hrm-

XIX.Kajk

melreichkomme/vnd dass dochGott alles möglich/ver-Heist denen/die alles verlaffert/vnd sin Nachfolge» / rei-che w)derge!mng.

Mb es begab sich/da Jesus

diese Rede vollendet hatte/erhu-beerstchaustGalilea/ vnnd kan,in die Grentzen best Jüdische»,

Landes/jenstid best Jordans / vnnd folgetjhm viel Volchs Nach / vnnd er heilet sie da-selbst.

§)A tratten zu jhm die phariseer/vnö ver-^suchken jhn/vnd ssrachen zu jhm: Ist esiruch recht/ dass sich ein Mann scheidet von-seinem weibe/vmb jrgendeine Vrsach? Erantwortaber/vnnd sprach zujhnen: Habejhr nicht gelesen/ Dass der im anfattg denMenschen gemacht hat/der machet/ daßein Mann vnd Weib seyn sslt? Vnd sprach:

Darumb wirdt ein Mensch Vatter GeMsr i.vnd Mutter verlassen/ vnnd an seinemWeibe hangen. Vnd werden diezwey einFleisch seyn / Go sind sie nun nicht zwey/sondern ein Fleisch. Was nun Gott zusam-men gefugek hak / das sol der Mensch nichtscheiden.

Da sprachen sie:Warumb hat dennMo- Deut. -4.ses gebstten / einen 8cheidbrieffzu geben/ Sup.x.vnd sich von jhr zu scheiden? Er sprach zujhnen: Mssts hat euch erläubetzu s cheiden

von euwern Weibern / v0n euwers Herrzen HörngkettMtli-äHärttgkeit wegen. Von anbegin aber rsts cheEestylchren/nicht also gewesen. Ich sag aber euch: Wer S khren'vatsich von seinen» Weibe scheidet ( Es stye beste/diese wch-dennvmbderklurerey willen)vnnd sreyet ren dem bösen/

«erdt-

^bgescherdete freyet / der brrcht auch dre lasten sie viel best

Ehe. böse nach/gleich»

Da sprachen die Junger zu jhm: Stehet weltliche

die Gacheeines Mannes mit seinem wer- ^werdkatzchbe also/so ists Nicht gut Ehelich werden. Ersprach aber zujnen: Das Work fasset nichtjedermann / sondern denen es gegeben ist.

Denn es sind etliche verschnitten / die sind»aust Mutkerleibe also geboren / Vnnd sindetliche verschnitten/die vonMenschen ver-schnitten smd/ Vnnd sind etliche verschnit-ten/die b sich stlbsversthmtten haben/vmb b

best Himelreichs willen/ Wer es fa sien mag Sich selbst) Dasder sage es. dritte verschnei-

§)A wurden Rindlin zu jm gebracht / Daß «ich MÄ/rch^er die Hände auff sie leget/vnd betet. Die willige Reusch-Jünger aber fuhren die an. Aber Jesus bete/ sonst wer essprach:LasietdieRindlin/vundwehretjh- adÄdas 2ne» nichk/zu mir zu kommen / Denn solcher bch geschichr.ist das Himmelreich. Vnnd leget die Hände Mare.»°.ausssie/vnd zog von dannen.cIrlÄd sihe/einer tratzu jm/vn sprach:Gu-^ter Merster/was sol ich guks khu»»/ Daß

ich