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Biblia Das ist/ Die gantze Heylige Schrifft/ Teutsch
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141r
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ichaber furwar/wer Gott die-^rwirdtnachder^nfechtunggetröst/^ der Trübsal erlöset/vnnd nach der^chngi>»sfik>d-°-rGn>>d»O°Nttd>chast

^ s.akan vttlerm Verderben.Denn nachÜ!^ Vnttewlkter läst du die Sonne widerdeinen /vnnd nach dem tteulenvndwey-^r/vberschüttestdu vns mit Freuden.Dei-" mNamenseyewiglich ehrevnnd lob/du«Äükk'Ilrael.

c^^ver stunde ward dieser beyder Gebeteverhöret von dem HERREN im Himmel.Vttttd der heilige Raphael / der Engel deß7 E^r-?rN ward gesandt/dass er jhnenbey-denhülste/ weil jr Gebet gleich auffeine zeitfßrdev, HERR^r fürgebracht ward.

IIII. Lap.

kob»«s fordert serneu Sohn für ftch/befih!t siim/daßrr setne Mutter ehre/Gott für Augen habe/arme Leu-tenguts chuc / Hurerey mcyde/Hoffart strebe / den Ar-beitern ihren Lohn nicht Vorhalte/gern Almosen ge-be/nach Gottes Wort lebe / die zehen pfundt Silbersvom Gabel abforvere/vnv nichts sorge.

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Lohn / vnd halt niemand seinen verdientenLohn für. Was du wrlt/dass man dirkhue/das thu einem andern auch.

Theile dein Brodt den l^ungerigett mit/vnd bedecke die d-lacketenmltdeinenRlei-dern. Gib Almosen von deinem Brodt vndwein / bey demBegräbniss der Frommen/vnd jssnoch trincke nicht mit den Sündern. Ics<r.,ll.Allezeit suche Rath bey den weisen.

Vnd dancke allezeit Gott/vnd bete / dasserdich regiere/vnnd du in alle deinem für-nemmen/feinem Wort folgest.

F>Vfolt auch wissen mein Gohn/dassich^zehen pfundt Silbers / da du noch einRindt wärest / geliehen habe dem Gabel/ Gabel,in der Statt Rages in Mleden/ vnnd seineHandtschriffe habe ich bey mir / Darumbdencke / wiedu zujhmkommest/ vnnd solch6 e!t fodderst/vnnd jhm seine »andtschriffewider gebest.

Sorge nur nichts mein Sohn/Wir sindwolarm / Aber wir werden viel Guts ha-ben/ so wir Gott werden fürchten/ die Sün-de meiden/vnd Guts thun.

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A nun Tobias gedachte / daß

sein Gebet also erhöret were/daßer sterben würde / Rieffer seinemSohnzufich/vnd sprach zujhm:Lieber Gohn/Höre mein Wort/ vnd behaltsiefeste m deinem Hertzen.wenn Gott wirkmeine Seele wegnemmen / fo begrabe mei-nen Leib. Vnd ehre deine Mutter alle deinlebenlang/ Dencke daran / was ste für Fahrbestanden hat /da sie dich vnker j hrem Her-tzen trng/ vnd wen sie gestorbe ist / so begra-be ste neben mich.

Vnd dein lebenlang habe GGtt für Au-M/vnd im Heryen / Vnd hüte dich/dass duinkeine Sünde willige st / vnnd thuest wrd erGottes Gebote.

Von deinen Gütern hilffhett^rmen/vttdwende dich nicht vom /^rmen/fo wirbt dichGote wider Gnedig ansthen. wo du kaust/^^lffden Oürffkigen / Hast du viel / so gibreichlich /biast du wenig / so gib doch daswenig mit treuwem Hertzen.Denn du wirstlamlen einen rechten Lohn in der Noht/Venn die Allmofen erlösen von allen Sün-v^^rrch vom? odee/vnd lassen nicht in der^^^mostn ist ein grosser Trost für dem

Hüte dich mein Sohn / für allerley »ure-Indern Weib halt dich zu keiner

inweder in deinem Herye nocher dir arbeitet / dem gib baldt feinen

V. Cap.

Tobias gibt feinem Sohn Gabels Hanvtschrifft/lesitshn einen Gefehrten in Medcn suchen / welchen er auchvberkompt/handelr mit ihm/ vnnd fertiget sic »nrt ein-ander ab/mikgrossem Bekümmernis;der Mutter.

A antwortet der junge To-

^ bias feinem Vatter/vnd sprach:

Alles was du mir gesager hast/

^ mein Vatter/ das wil ich thun.wies ich aber das Oeldt ermahnen fol / dasweiss ich nicht / Er kennet mich nicht / fokenneich jhn auch nicht, was soll ich jhmfür ein Zeichen bringen / dass er mir glau-ben gebe? Go weiss ich auch den weg nichtdahin. Da antwortet jhme sein Vatter/vnd sprach: Seine ttandtschrrffchabe ichbey mir / Wenn du die jhm weisen wirst/so wirbt er dir baldt das 6 eldc geben. Ge-he nun hin/vnnd suche eintztt kreuwen Ge-sellen/ der vmb seinen l-ohn mit dir ziehe/dass du solch Leldt bey meinem Leben wi-der kriegest.

^>A gieng Verjünge Tobias hinauf / vnndpfände einen feinen jungen Gesellen ste-hen/der hattesich angezogen/ vnnd berei-tet/)» wandern /vnnd wustenichk/dassderEngel Gottes war/grüffetjn/vnd sprach: Raphael»Vonwannen bist du guter Gefell i Vnnder sprach: Ich bin ein Istaeliker. Vnd To-bias sprach zujhm: Weist du den weg insI^and lVleden? Er antwortet: Ich weiss jhnwo!/vnd bin jhnoffc gezogen/vnd bin zurHerberg gelegen bey vnferem Bruder Ga-bel/welcher wohnet in der Stakt Rages/in

Meden/