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Der Wetschctk.
Hl. Cap.
I l!. Cap.
^ achten Seclm sind lttGottesHand/vndtmDer tv»«. / n mmicrm ehr / hl« zwar werden
Frl«dcn A" ^ werden sie heil scheinen / vnd die
" lkM« s^^nchren / hergegen werden die Gottlosen ge-llck. /ü>.-n /wie sie fürchten / dennsie welchen vom
^ ">Ü^U s'^'^erschte die Ruthe/, re ganye ;uchr ist böse/ dieHLrrnve ^^^^n vnnv Vnrecht hüten/wirdt der^°^k-.''llch belohnen. Ehebrecherische Rinder ge-/e,.,vernsterbe„ bald / oder werden doch end-vch""' ' Yen/ Wen,cmandgleich keine Rmderhar/^ f .,jj/ ft> har er doch ewiges Lob bep Gott^"Ü>Mnlchen/ hergegcndie Rinder von Gottlosen/...L der Hurerey gezeuget/ wuryeln nicht rreff/^AngAeben/ zeugen sie von,hrer Eltern boß-
he't.
Ber derGercchtenSeelen/
sind in Gorces Hand/ vnd kein(^ual rühret si e an.Lür den Vn-verstendigen werden sie ange-sehen/als stürben sie/Vnnd jhrAbscheid wirdt für ein Kein gerechnet/ vn stHinfahrt: für ein Verderben/Aber sie sind imFriedeDbsie wol fürden Vcnjchen viel lei-denshaben/ Sd sind sie doch gewrsicr Hoff-nung/daß sie nimmermehr sterben. 8ie wer-den ein wenig gesteupt, Aber viel Guts wirkjnenwiderfahren/ Denn Gott versucht sie/Md findet sie/dass sie sein werth sin d.
Er Prüfer sie/ wieGoldim Dfen/ vnndnimpt sie an/wie ein völliges G pffer. Vnndzurzeit/ wenn Gott drein sehen wirdt/wer-den sie Helle scheinen/vnd daher sirhren/wie° Aammenvber den ^Stoppeln. Sie werden^dicche-sdenrichten/vnnd herrschen vberalle
»Äm Völcker/ Vnnd der H L wirde ewiglich
vbersieherrschen. Denn die jhm verrrawen/die erfihren/ dasi ertrewlich helt/ Vnnd diettewsin d in der Liebe / lest erjm nicht nem-Men. Denn seine Heiligen sind in Gnadenrmnd Banirhertzlgkeit/Vnd er hak ein auff-fehen auff stine Ausicrwehleten.
^Ber die Osrtlojen werden gestrafft wer-
lhreOTüsdeOek.Ä
^Ä"den/gleich wie sie fürchten/ Den sie achMo» tendeß Gerechten nicht/ vnd weichen vom^»«»HLRRLX. Dennwer die weißhcic vnd. ^ ^Eriche veracht/ dcrist V4rstlig/ Vnnd jhr
(h> ^ W !^ra- vssi-rung ist Nichts/ vnd jhr Lrbeitist vmb^ s»st/vnjr7'hunistkeittnütze.Ihreb VVei-»«2v^"^ärun / vn jhre Kinder Loßhafstig/was vonjhnen geboren ist.
^-d,e oEXir selig ist die Vnfruchrbare / die vn-^ ^ i, .oEneckc ist/die da vnfchüldig ist best fünd- Lettes / Diefelbige-wirdts geniesten^ -.'^^wenn man die Seelen richten wirr.^!^Zen gleichen ein Vnstuchtbarer/^»rechts mit feiner Handt thut/"Zwiderden HLX-X^r gedenckc/rlid^,,.,'.^^.8egeben für seinen Glauben / ei-Qn.'^^ ^^E'abe / vnd ein besf:r theil inr'mpel deß HL-X-XLd?. Denn gute Erbeit
gibt herrlichen Lohn / Vttd diewurtzeldeß I-st ^4-Verstands verfaulet nicht. ^ ^
Aber dl° Lm»-rd-r eh-br-ch-r g-d-^-nmcht/Vnnd der Sameauß Vnrechtem Lek- m Gottes Wortte / wirdt Vertilget werden. Vnnd ob sie ""l versucht ist/glct» lang-I-bE / §» Müssm si- d»chendlich zuschanden werden/ vnnd jhr^leer blühen vndgrü^wirdt doch zu letzt ohn Ehre stin. Sterben ucnewiglich,sie aber balde / 8o haben sie doch nichts zu-hoffen / noch Trost zur zeit deß Gerichts/
Venn die Vngerechken Nemmen ein LößLnde.
v Ester ists keine Ainder haben / st> man^frorst ist / Denn dastelbige bringet ewigeslob/Denn es wirdtbe^de bey GoekvnddenMenschen gerühmee. Vl)o es ist/ da nimpsman es zum Epempel an / Wers aber nichthak/der wünd- chc es doch / vnnd pranget inewigemLrantz / vnnd behelt deN Sieg deßkeuschen kampffs.
Aber die fruchtbare menge der 6SttlofeNsind keinnütze/ Vnnd was auß der»urere? «gepflantzt wirdt/ das wirdt nichttieffwur-tzeln/noch gewisten grund fetzen. Vnnd obsie eine zeiclang an den Zweigen grünen/weil sie gar lost stehen/werden sie vomwin-de bewegt/vnnd vom starcken 'Minde auß-gerotket. Vnnd die V»Zeitigen Lste werdenzubrochen/vndjhrbruchtistkein nütze/vn-reiff zuesten vnd zu nichts rügend. Venndie Kinder / so auß Vnehlichem Leyfchlaffgeboren werden / müsten zeugen von derLoßheik wider die Eltern / wenn man siefraget.
IIII. Cap.
Gb wol der Gerechte zeitlich stirbt/ ist er doch irr dettuhe/vnd alt gnug worden/vnd für böser Lehr vnd är-gerlichen Exempeln wol behütet / deß achten aber vreLeute nicht / verstehen auch de» Xarh Gottes d arbepnicht/darumb werde sie hernach vnversehensgestürtzt/vnnd kommen mit beschwertem Gewissen für GottesAngesicht.
BER der Gerechte / ob er
gleich zu zeitlich stirbet / ist erdoch in der Ruhe ( Denn dasAlter ist ehrlich / nie das langelebet/ odervieljarhak r RlugheitvnderdenMenschen ist das rechte grawe Haar/ vnndein vttbefleckt leben / ist das rechte Alker)Denn er gesellt Gott wol/vnnd ist jhm lieb/Vnd wirdt weggenomen/ auß dem Leben/vnder den 8ündern/ vnd wirdt hingerückt/daß die Loßheit seinen verstände nicht ver-kehre/noch falsche Kehre stine Seele betrie-be. Venn die Losen Lpempel verführen / vnd»verderbe eym das Gut/ vn diereitzende Lustverkehret vnfchüldige Hcrtzen. Er ist baldvollkommen worden/vnnd hak viel Jar er-^ iis füllet/