Vorrede vker den Propheten Daniel.
«rsXIl.Lapttei
Anciis/
Außgelegt durch Doct. Mart.
Luther.
Zum andern.
AsXH. Lapttel/
wie es alle Lehrer cym ^ Erwi^t sich erheben VN auffwerss,»ttecherg außlegen / gehet- der alles was Goer ist/ vnd wider de!»gantz vnnd gar/vnterAnriochus allerGötterwirdkerarewlicdred,»,
Ms
gantz vnnd gar / vnter ÄMiochus «»er vvyrrer wrrvker grewlicv red,», -n
lcben. Darumb isthre kerneHlstorien mehr;» suchen/ .. ^ ^ ^
Sonder» dashelle Euangelrum zeigt vnnd sagt letzt ei- IsLsd Mahlet der Bapst auch sich sM enein ledern wol/ Wer der rechte Anrtochus sty/ der sich ^^-«-instln,» " «
vber alle Götter erhaben har/vnnd Lrauwen liebe/ das
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»ft/den Ehestand nicht geacht / sondern verdorren/Vnddafür/dte Welt mrt setnesGottes Abgörrerev/daz» «niefleischlicher vnzuchr/erfüllet hat/ vnnd die SchäyevndÜraUtvkNlttös. Güter ausfErden anßtherlet/ re. Denn Frarvenliebe/" heißt hie nicht die vnzüchrtge liebe / sondn »nuß die ehr-
liebe/züchttge liebe züwcrbern herssen/dieGott geschaf-fen vnnd gebotten hat / nemltch / die Eheliche/ rveil derProphet allhie/ das für der fürrremester» Laster einesdeß Endechrrsks rechnet / daß er die liebe zur Lrauwennicht achtet.
»er io seinen Dreckeren rLhm«r/Er fev vberd„k^ ^aeSchrtffr/vnndd.eselb.gemüsst vonlelnemÄL"stetiger vnnd ihr werrh empfahen. AbcrvM^^ ^treibt er solche mir der »hat/ Denn all« viemiul/«^ ^ ^
W s Ir Herren aber wo! gern qesehen/daß remand an-
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»hn/auß der Schnffr geredt haben/dl«hat «^2
verda»npr/verbrandr/alsRetz«rvnndT«,ffelLkl»da,
thutü auch noch täglich. Vnnd »ie ferne schrncn no»
»eyt vndrmmerdar/DaßdieRtrche (deßLaMrda
dre Schrtffr sey / Das heißt hie Daniel grewkch r««/wider de« Gott aller Götter. Vnd »st »hn» gelmigai/Mhar niülsen recht heissen/ durch GOLr«gzorn/vbadl<vndanckbarn welt/wie S. Paulus r. Thes r.sI,ak/h«LGorr kräfftlge -rtthumb schicken würde / et«.
Vers sich deß Lavitels Herr« angenommen / vnnddurchauß verkläret/ zu stercken vnfern Glauben/vnnd zuerwecken dteHoffirung gegen Sen» selbigen Ta-ge vnsererlösung/ der nu mehr gewißlich für der Thürrst/als dieser Text gibt, weil da« nicht geschehen / wöl-len wir htemit andern vrsach geben werter vundbcssernachzudencken.
Erstlich stehen da die Hellen wort am ende dcß> ».Cap.Daß nach dem Anttocho sty noch eine andere zeit/ daßmanvlß rr.Lap.nlt kan von Anrtocho verstehen wer! esern anderezeit sein ssl Vnd was in derselben andern zerrgeschehen söl/verkündiget der Enge^ vnd spricht:
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DerRömg wrrde thurr was er wrl.tz>As ist/ Er wlre kein ern Recht noch Leh-
"re vnrerworffen sein / Sondern erwtrdtselbsdasRecht sein/vnd waser wtl/oaswtrvt müsfenRecht hcls-sen.Nun ist in allen RöingrctchensolcherÄönrg ein vn-lerdenlrchar Tyrann/ Aber »m Reich Christ» (davon er»eyt redet) da »nan Christo durch den Glauben muß ge-horsam stmsoi solcher Tyrann zu grundt Nichts sei».
Brüllen deß Hie ist klärlrch der Bapst abgemahlet/der in seinen
tk>.:pstü in seinen Drecket^nvn verschamptbrütler/DaßalleRirchen vndv reckeren. Cap. Thr-nen ^cm ihm gerlchtet/Er aber von Niemand kön-l ^olne. ^ ^ ^ .... . .
Denn andere Tyrannen / so Gotteswsrtvrchi-a/Habens außvnverstandt gerhan/ Dieser tb»,t«m>ic»stsch/vnd nennet die Heylige Schrifft vnv GottesWoa/darüber er Herr fern wil/vnd verdamm«» als ToWLehre/wo vnnd wenn erwil. Daher leßttrfichinii««»/einen »rrdrfche« Gott/ Ja Gott aller Gilt«/HaiMlHerren/Rönrg aller Röntge. Nicht ein pur Musch«/sondern vermischt mit GOtt/ oder ein GötternÄla,scher» / Gleich wie Christus selbst ist Gott vnd MuHdeß Vicartu« er sein wil/vnd noch sich drübererhelii. « .
/» Lso har S Paulus,.THesr.diesen Text »amelngo'"führt: Es wrrdr offenbart «erden derlstiuschdSSünden/vnd Rind deß verderbens/dcrsichnhebin»scyr vber vnnd wrder alles/ das Gottgenen «nt sixrzsehret wrrdr.Vnd sitzt lin Tempel Gstre»/viidn>WchalscinenGott. Denn vber Gottes nakürlxd wejaiMaiester kan sich nichts erheben / Sonder» vber »agenannren/gepredtgren/ gechreren Gott / da»lst/W»Gottes Wort/ vnd Gottesdienst oder Sacrarrieur.
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heißt hie nicht allern/der für sich silb» em SünSc*^, « >verlohren tst/privarus elirpersch»1rch<r8üi>deb ^
der« der ern public»« /das ist / der andere mrri^
Sünde vnd verderben füllet, wie vteRey«»^'^ . ^
rannen Land vnd Leut« mit sich veiMre»
ne gexichtLq^rden. Vnnd Lap Nolrre. wie die Sonn« derben.Solchen beschreibt di« Schnffr M
vberden MMK/so,st der Bapst vber den Reyser. wo robeam/daßerhabrIsraelsündigengebYM«*" ^
^ ^—--- - . ^ digen gemacht mit fernem nerven Gonesditnii' ^
eOIcd Sünd-nampc,kacd-r»-BA^ "^zweverlev weist aetneben. Erstlich daß^ ^ L, ^
r.pLt.r.
aber vt^Gberkertist/da ist gewalr zu gebieten. Di« an-dern sind schuldig gehorsam zu seyn.
Darüber rühme« seine Heuchler 5cr-lni«r» ^«st»rx,,DaßalleRechtetn der Laden seines Heryen ltgen. VndZrc vo'o^rc rnöco»/ic ytorarronc ro/«ra«.vn (?-/». k-p-»
Wenn dcrLapst vnzehlrche Seelen zurHellenverführ-te/Noch so! niemand si,gen/Was thustük
Diß alles ist ntt allem also gelehrer/sonder« auch imWerckgSnbet vnd getrieben / Denn der Reystr rstntchkReyser/ sondern der Bapst / dem er vnterrhan als curRnecht/ aüchdre Füssekügen muß mir aUenstinS Rech-Solcheshnrauch S. pexrus verkündigot / Daß
^zweyrrley weist getrieben. Erstttch oa- ^ ^ ^
Gottesdienst auffgericht Kar/ «tehenm^^„z<i, F -
nem Maufun /Als dasAblaß/W^chwals ^
dienst / waklkakrre« / Brüderschaften /,
dienst / wahlfahrre» / Brüderschachen/,
Me»s/Fasten/Leyren/rc. Sauebendttr«chm.^^
dtenst/als Gottes Worr/Glauben/Sacrani
störe» vndzerschendet. mit ^ r
Zum andern / daß er dte TH^^^ AM« ^
lichen Gesetzen vnterdrückr / vnnd darntt D
strffrer/ da GOTT keine habenwrl. vnn-
fast an alte Lrearur GOrres hat er Sünve
ten
koiume» würveu/die nach,h'reu eigen Lüsten oder wrl- , w^«nnr,»,«,n er bat
le"/eben würoen-LaUttt er Piß Wort Äümelrs( was er wr/^«r/^st/M,lch/LleischNtt/^Mu-
wrt) verkläret. , Lin/L.e vns dock Gor, frey/rein vnnd-^^s«e