Druckschrift 
Biblia Das ist/ Die gantze Heylige Schrifft/ Teutsch
Seite
59r
Einzelbild herunterladen
 

Vorrede.

Schri/ftmchren aaßkegrmgm /wt«

LustZE» zuwülen/ vvnv

>chrcc,.S-ßMw»nschenwere/siebliebe»m^der

^rFr i'MMwone,-. W,«wol auch viel dervnsern/M-»v-nÄab-nc»hangco/vnodch«enrr^"7^

^,chrDde»yen/d«undiealten Jüden selbsg"^

, ^ÄsMchtabcc H<ekt«lrsün ersten ehest/ist,ckts

^ers/memes Vc-rstandc« (ein ander mack--« N-L)Kcan«eoffe«barung deß Kelchs Chr.str

L,,»M-Er0e/maIienv,crO.rendergan^.we^

PÄm .,- r« -m«-« e^ir/st/o»^ eor«-« ^

re«»ceküttkel-i Prophet sein(wieS.vetrus...,.^^tOckemdcaGeistChrrsti. Aber alle StückesM?;!,lü»gioeine Vorrede. Rury;» saseu/d.Lcr-'^M-stoerGe-ffliche wagen Christi/ daK^L'k^

S^-SETH-er/Sieer-La^o.ChermbUu«

5 -

svcim-i»,!--/-- , .

Missrofftmeldet)em feglkchs har vrer Angeslchte/vn

ül i,a! M vier Rolle im gevrerde/doch inwendig/vnnv>sche:i VcnRädern. Denn da siird auch vrergeVlerdtekec mck V-eTl-iere hcr/bev leg»! ckemThter em ^ad/

«Is»geste!!ei/vasisie könuei, gegen die vierort der Welt/' - ' ' ^ >-.<__

M«üM

lochSüniM

iW.M!

Mcrm!

tz,..;i,r fttsich/ hinder sich/ vnv ;u beiden selten gehen/Mösi/I, doch nicht lencken dürffen. ^

Lchaicichm vre Lhiere auch auff runden Fussen / ge--amdiovierort der Welt gehen / vnnd sich nicht lenckendLrsscn HelstkelnAchsc/Delstel/Gestell/Lonsen/Ler-w/Wo.ze/Gq'Ie/noch Stränge: Sondern der GeistMMdlqrrcibetgallLsgewrss Gbcn-oberrstderHtm-MliplccineRosidecke/vndemSruldrtunenzumSat-,äd.n,::>ffGork/das ist/Lhristus sitzt.

Wgchen drevter Räder gleich mit einander/Denn»ÜcRicchm m den vier orten der weit/ dau ist/ in derMym Welt haben gleichen/ einericy/ clntrechtlgcn<i.ms/nü iZIaubo«/Hoffnung/ Llebe/Lrcntz/ vnv alleiniöcistlichcinsescn.Vnd werden nicht von aussen/ durchMcnschcn Lehre / Sondern inwendig durch einerleiSchrgemcbm/Ro!N.8.r.Lor.lr.Eph.4>ViiddlevlcrThleregehen auch mit den Rädern/--dcrvlcliiichrdle Räder rnit ,hneu/für sich / hinder sich/rbcr sich/vnd zu beiden seiten. Denn die Apostel / oderdos predlgaiiipt/ das Wort Gottes / dieTauffe/Sa-cttmeiit/8chlüisel/vnd was;nm geistlichen Regln,entdtrRirchen gehört/ ist auch etnerley/ gleich/vnnv em->rMg maller Welt. Also halten sich dieThterevnnd»iclvsder/fest vnnd gewiß zusammen / daß es ein Wa-Zcnist/ol»,allesensserlich binden/ heffren oder span-»m.Also/daß alles eitel viere ist/ vier Threre / vier An-s'chremcs Thiers/vier Aüsse eines Thiers/vier HändemesThlers/vierLiügel eines Thiers/vier^läder/vterWirern Rade. Bedeutet /wie gesagt /Daß die""ircnhell oder das Reich Christi im Glauben / solle»kn vier otten/das tst/in die ganye Welt/ fahren.

atabcrsolch Gesicht bedeutet (wleHesektel stlbs

dasende vnnd Zerstörung der Sv-Ma/oderdeßIüdenthumbs/ das ist / deß pricster-lNas/ ^^"esdiensis / vnd Rkrchenordnung / durchnick w-^"§^ebenvnndgestiffrer. Welches alle- ist8 KuffChrissus zukunffr gestiffret/ wie

wss^^^/'^^'iihg.Vnd Matt.... LhnstusEpistel an die Ebreer rerchlch Han-s'Gn k^ . Iür>en grewlrch geärgert vnnd ge-

llmhabcn/b.ßauffdiesentag. ^ ^

^ sonderlich Zuwlsscn/wrder

olle Weissagung / so daB»'" ^uda sollen wider rnchrLanv

^ ^ud ewig besitzen/ »st len-I ^'d,onst^,7^''?^^u0enhostnunggantzvnttdgar^ verloren isr/ denn dteselbige Weissagung

vn Tludasollen wider ins Land.s'b""'Gchengknlß/Das.stgescliehen»^nigLxrumvuud v.e persen/für Christus

mi

>ß§Mr>lSp

f»

M

s

Geb»»kr / Da » ailen Landen die Inden wtder rasLand / vnnd gen Jerusalem sind kommen / auch außfrembden Landen/da ste doch wohnend blieben/,Lrlichaussvte Fest« geh» Jerusalem kamen/vnny viel Heydenmit sich/vnd an sich zogen.

Daß aber die Juden k-ssen / Lsssll« noch einander TräwMsderIä»leibliche wtderkunfft geschehen / da sie alles,mpt wider den von dev wi-tne Land kommen/vndMosen mir dem alten wesen wi-° derkunssr Israel-derauffeichten. Das erträumen sie selbst/vnnd ist kern vnd Juda in ssMBnchstabe davon in den prophete nochiuderSchrlffr Land,gcsägr/oder bedeuter.Es stehet wol geschrteben/Laß sieauß allen Landen/dahm sie verstossen sind/sollen widerkommen/ Aber nicht alle / Sondern etliche auß allenLanden. Es ist gar em grosser vnterscheid/Alle Jüdenwider kommen / vnd auß allen Landen wider kommen.

Auß allen Landen wider kommen/das ist erfüllet/Abecalle Jüden wtder komme» / das ist niemals gewsissagt/sondern das w,verspiel. Gleich wre auch;« Jerusalem/da es noch stund/ beyve vor vnnd nach der Gefengkniß/nicht alle GGrtes Volck/ sondern das »nelxerrheil deßTeuffvis Volck/Abgöttische Mörder/ vnnd das ärgeste -

Volck aussErden waren.

D anSer stücke/vnnd aller bestes (das die Jüden vit Newe>öttad.

sehen noch achten wällen) in derselbigen welssrgungist/daß Gott verheist/ Er wolle ein Neuwes schassen imLande/vnd einen newen Bund rnachen / Nicht wiederalte Bund/ Mose (da sie von träumen) wie da klärtichJerem.zr.stehet/ vuud an viel orte» mehr/Daß sie >,icht Jerem.^t»mehr zwey Rönlgreich /sondern ein Römgreich sein sol-len/vntcc ihrem zukünsstige» Röntge Dauid / vnnd sölein ewig Rönigretch sein / auch m demselben leiblichenLande.

Dtß stück ist anch erfället/deun da Christus kam/vnd Verheissen newerfand das Volck/beyde auß Israel vnnd Iuda/aüß allen Bnnd von ChcruLanden wider versamier/vnd deß dasLand voll/Lieng sto gestiffret/ tt.er das New an/vnd stlffrer den vcrhetssen ttewenBund.

Vnnd eher das nicht an einem geistltchen/oder andevmleiblichen ort/ Sondern eben,n demselbigen leiblichenLande Lanaan / vnnd in demselbigen leiblichen Jeruasalsin / wie es verhetssen war. Dahin sieauß allen Lan-den wlderbracht waren.

Vnnv da sie denfelbenBund nicht wolten/oderse Nitshr viel woiceir anncnmreir / ,st ergieichwol ein ewigebBund blteben/Nich t allein zu Jerusalem / vnv ln dem-selben Lande/ Sondern auch vor, dannen außgebro-chen in alle vier ort der welt/vnnd bleibt auch heutigesrages/beyde zu Jeeußrlcm vnd allenthalben. Denn di«stät Jerrffalem ist noch da/vnd ist Christus HErr vnnvRöntg daselbs/wie in aller Welt/ htlffr vnd erhöret al-le die daselbs sind/oder dahtv körnen/ wie in allerwett/

Lest dieweil den Mahornet mit seiner Tyranney/vnnvden Bapst mit seiner Gäuckeley m ache/wassie mache»/

Er ist vnd bleibt HErr vber alles.

c?> die Iüd«n nun so fest stehen auff dem Namen Ruhm derJüden

^Israel/vnnd rühmen/wte sie allein Israel/wiraber wider,V»s Chti-

Heyden sind/Daß ist wahr nach dem ersten stück/vnnd flen.

nach dem slreu Bund Mose/der nun leugest erfüllet ist/

aber nach dein andern stäck/vnnv newen Buod/sind si«

nit mehr Israel/ Denn es söl alles New sei«/ vnd Israal

har mäßen auch uew werden. Vnnd sind allein die dt«

rechte Israel/die den newen Bund (zu Jerusalem ge-

strfftet vnd angefangen) angenommen haben.

Den« nach den, alten Bund bin ich kein Israel nochIäoe/Aber nu rühme ich mich/ daß ich G. Paulus So»bm/vnnd ein Israel / oderBen-amin/ Denn er ist meinVarrer / Nicht der alte Paulus / sonder» der newe Pau-lus/ der doch derselbe alte Paulus ist / Aber auß dem al-ten Paulo ei« »ewerpaulus worden in Lhrrsto/vnd hat»ich gezeuget in Christo durchs Euangelium / daß ich,hm ehnlich diu nach dem newen Bund. Also sind alle Recht« IstasKvHeyven/so Christen sind/dte rechten Israeliten vn new« ter.

Iüven/anß Christo dem evleste» Jüden geborn. Dar--vmb ligts alles an dem newe» Bund / den vor Messiasstlffcen/ vnv alles new machen solt/ wie er gstha» hat.

-K7- Nd ist diese Regel wol znmercken/ Denn wo die pro- Regel wsl M' phet«n «dett van Israel / daß er gany solle wider «s«rArl,

R komm«»