Der Prediger
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<^Ey- nicht schnell mit deinem Munde/ vnFum andern/vcr Nertz nicht eilen etwas zu reden
führe nun,and. Derm Gott ist im Himmel vnnd
du avffLrden / Darumd lass deiner Wortwenig styn/ Venn wo vil sorgen ist/da kom-»nen ^räumc/vnd wd viel wort sind/da hö-ret man den Darren.
VVs Enn du Gott ein Qelübde thust/so ver-^ zcugstticht zu halten/Denn er hak kei-nen gefallen an den Darren. Was du ge-lobest / das halt / Es ist besser du gelobestnichts/ den dz du nit helkest/wz du gelobest.V/ErhengedeinemMundnit/dass erdein^ steifch versühre/vn sprich für dem En-cvnschüldig) Dz Nkcht/Ich bin c unschuldig/ Gottmöchtip/verteidige der erzürnen vber deine stim/vnnd Verdammer»-'..'Vorführung alle wcrck deiner Hettde. wo viel träume; G^ftcc'Ä stnd/ Oa ist Eitelkeit vndVielwort/ Aber
turrl'ke du Matt.
VI. Kap. ^
Groß Gut haben/vnd ee doch nickte »genießen dürften / da« ist eine grosse pl§a
Sistetnvngiackdzichsch,
vneer der Sonnen/vn ik a?bey den Menschen.
Gott reichthum/ gLter^ck
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raumer. Engel furchte du Gott,holst hie Priester b^lhesiil den ArmeN VNrechtthuN/ VNNdvndLchrer. ^Xechc vn Gerechtigkeit im Kandeweg-
rerffcn/ wunder dich dess sürnemmens nit/
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dznbawen)
Denn cs ist noc!> ein höher Hüter vber denHohen/v?:d sn.d noch höhervber die be^de/vber das ist der Rönig im ganyen Lande/das^^cldzubawen.
-girtervnd,i,
gegeben hat/ vnd mangeltjmkems/drL
Hertz begeret/Vnd Gott doch jmgibt desselben Zugeniessen/Sondern eii^!verzehret es / Das ist eitel vn ein böstplM
wenn er gleich hundert kinderzeugete/^hette so langes leben/dz ervielIarvbMke/ vn stine Seele fertiget srchdeßGucsWAvn bliebe^ on6rab/Von demsprechich/d-e^ein vn zeitige 6eburt besser sey den er. Den,!?."
eicelkeitkompter/ vninLinstermßfchmttxj
dahin/vn seinlTlame bleibtim finsiemrsl>e.^W»!>» ^
<-Deel^ ,/O
dechc/wirtder Sonne nitfro/vndweisskch IKuge weder hie/noch da. DberauckMj I
rstft/crderr- vv/ Er Oclklübet/wirk6eltS nimmer sat.; her vber alle«/ ' '
Vnd wer Keichthumb liebt/Wirde kei-
vnndhandhabet uen^utzdavon haben/ Das »staucheitel.- r Land/daßmt ^ - - - '
; Äe vnnv ver- Denn wo viel Guts ist/da sind viel die es es-r ft- /dasdenn sen/Vnd was geneustsein/dcreshat/on dasss Königes crs mitaugen ansjhet? wer arbeitet/demist der Schlaff süsse / er habe wenig oder vielgessen/ZZber die fülle dess Reichen lässt jn nitschlaffen.
G ist eür böse Plage/ die ich sähe vnter der^8onnen/Keichthumb behalten zum scha-den/dem der sn hat- Denn der Kelche komptvmb mit grossemsamer/Vn so ercincn Gongezeugt hat dein bleibt nichts in der Hand,wie er nackee ist von seiner Mutter Leibekommen/8o sehrek er wider hin/wie er kom-men ist/vnnimpt nichts mir sich von seinerArbeit/ in seiner Handt/wenn er hinfchret.Vas ist ein böst Plage / dass er hinfehret/wieer kommen ist/ was hilffcs jhn denn/dass er»n den windt gearbeitet hac^ Sein leben-lang hat erim finstern geffen/ vn ingrossemgrämen vnd kranckheitvnd trawrigkeit.sthe ich nun das für guean/dass feinsey/wenn man jsset vnnd trincket /vndguts muths ist in aller Arbeit/ die einer thuevitker der 8o»rnen sein lebenlang/ das jhmGott gibk/Dcnn es ist sein Therl. Denn wel-chem Menschen Gottreichrhumb vnnd gu-ter vnd gewalt g: bt / dass er davon jsset vndtrinckek für sein The»! / vnd ftölich ist in sei-ger Arbeic/Das istcme GortcsGabe.Dcnnxrdenckt nicht viel andas elenhLehen/weilGotk seift Hertz erfrewet»
tausen jar lebete/ so hat er nimmer k« ,guten muht/ Aomptes mchtallesanehkn, iOrrh^ ^ MM
rf ^i>n je glichen Menschen istArbeiksiisf-» W-ck^ gelegt/nach seürer Müsse/ /Zlxrdashernkan nicht dran bleiben, b Denwasnchtm^
Weiser mehr auß weder ein dlani Wastersteheksich der/Zrmedasser vnter deiftlc-öbendigen wil sein i Es ist besser das
wertige Gnt brauche/vcü nach andermgr^dencken-Das ist auch eitelkeitvndjammr.^
,'ftLiner slerchkocbberM^ l
was ists/wcnrr einer gleich hochberüm^istiss wciss müNdoch/dassereinMnschß/»Vno kan nicht haddern mit dem das jm)»nrächtl'>z ür. De-7cs istdesseireldmysMhwas hät ein Mens ch mehr davon i '
VÜ.Lap.
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Di-w-t! deu,Menschenkünfftt'gsvcrborse«AnrchrwlNtt/wasimnützift. Es>stab«btM ^Gcrücht/benn salbe/ vnnd ins ^aghanp S ^ ^
ln« Trlnckhauß / vnndderN7elsenschelt
Narren Gchrnc,/ Man solgevült,gAn/sM° ^huken/derwelnheltnachtrachten/s-chmM^^^zeit wißen zu schicken / nichtwLUcn/werßheir höher halte» / d-»nst-eae/!^einen Sünder erkennen/ nit alles achte«/L .Dvnzüchtlqe Weiber durch Goktmepde»
,eytnrenm-rdt vollkommen/dochrv'M/
fei,glich den Menschenauffrichttghatericy»''
Enn wer Miß s ^ ^
Menschen nutzlstlML^^ ^
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schattei O der wer wil dem Me"I ^ ^