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Vorrede bkertKF
G'sttz mimch'-hm,/«tdÄMtigt» wasmanchun»ndlaffmK>-,<«m»zwsolches-uchun vndzulassen/grbt ernicht/Vnd läßtvns also m der Sünden stecken. ^
Weü wir denn in der Sünde stecken/ so dringet der Lodt also bald «uffvno/als "neRache vSStraffe vberdre Sünde.Dahcr nennet SPaulus die fände deß Todes stachel/dz der »odi durch i.cor.,4.
diesündeattessemRechtvSmachtanvnöhar.AberwodzGesetzNltwere/^wereEhkemsun^
DaruM rst alles Mose AmM schuld/der reget vü rüget die fände durchs Gesetze/so folget der wd
auffdiesünSemitgewalt.DaßMoseamptWrchvürechteinAmpt^r^^^
S.paulo geneset wirt/Lenn er -ringet nichts auffvns durch fern gesetzgeven/deS fün-e vü kod.«üttvsaAr Mo- Aber doch ist solch Sändcampt vnd Todampt gut/vnd fast von nöken/Den wo VEs gche-stlstoStz es gut. nikjst/da iS alle Menschliche vernunfft soblrnd/daß sie die Sünde nitmagerrenncn. Dm« remLNW MÄche»«mMwMdaß-»g'M^
SüavedsßT«
D«n»»nstt/«tc. ' davon/daß man Gott glauben vnd trawen sol / gehet also dahin Blindheit verstockt/
fühlet solche SündeniMermekr. Thur dieweil sonst etwa gute Werck/vndfuhrekem cnfferlrchehrbare lebm.Da meynet sic dc»/sie stchewok/vnd sey der sachengenug geschehen. Wrewirschmm den Heyden vnd Heuchlern/wenn sie auffjr bestes leben. Irem/so weiß sie auch nicht/ daß dostNeigung deß Aeffches/vrid haß wider die Jeinde/sünde scy/ sondern weil siefihet vndfähltt/daßalle Mensche» sogeschickt sind/achtet sie solches für natürlich vnd recht gut ding/ Vnnd meyneres sev gm*2/wcmr man nur eusserlich den VZcrcken wehret, Also gehet sie dahin/vnd achtet ihre! Kranckhest für Skärcke/jrc Sünd für Rechr/jr Böses für Gut/ vnd kan nicht weiter.
Mojes omptrst Sihe/diese Blindheit vnd verstockte Vermessenheit zu verrreiben/ist Mostampk »ok.Nunkan^rvnvui^-«. „ ^ vmreiben/er muß sie offenbaren vnd zuerkeSen geben. Dasthuker durchs Geft-e/daeo
yen v-r«- ^^^Ean solle Gott fürchtrn/trauwen/glaubcn/vnd lieben /Darzu keine böse luß «och Haß zu! ' einigem Menschen tragen oder haben. WeS nun die Natur solche recht höret/jo muß sie erfchreo
cken/Dennsiebcfindctgewlßwedertrawennochglaubcn/wederforchknochiiebeZuGott. Irem
weder Liebe noch Reinigkeit gegen dem Nehesten/Sondcrn eitel VnMubi/Zweiffekn/Verach-tung vnd haß zu Gott/vnd eitel bösen willen vnd lustzum Nchesten. WeS sie aber solches findet/so ist der Lodt also bald für Augen/der solchen Sünder fressen/vnd m die Helle wrl verschlingm.
— Sihe/das Herst den Lodt durch die fände auff vns dringen/vn durch die fände vns ködte. Das
Gesetz A- Siw- Heist durch das Gesetz die fände regen/vS fürdic Augen setzen/vik alle vnserkVermeffenhris m kÄdenkrM. verzagen vndjitterli/vndverzwkiffeltmg treiben/Daß der Mensch memehrkan thun/denk Vir
' dem Proyhett schrey?: Ich bin von Gott verworffen. Oder/wie man auff Teutsch sagt: Ich -ich
' deß Leuffels/ Ich kan nimermchr selig werden.Das Herst recht in die Helle geführrk- Das mey-
l net S. Paulus mit kurtzen worten/i.Cor,i^.Ber ßachel deß Tods ist die Sünde/Aber dasGe-
setz ist der Sünden kraffr. Als solt er sagenMaß der Tod siichk/vnd vns crwürgek/macht die süm ^ ^de/dte an vns gefunden wirr/deß Todes fchüldig/Daß aber die Sünde an vns fundrn wwdt/vndso mächtig vns dem Todt gibt/machr das Gesetz/ welches vns die Sünde offenbart vnd erkennenlehrtt/dik wir zuvor nicht kandtcn/vnb sicher waren.
Moft mach-,, siche/mit welcher gewall Mose solchs sein amxk treibet vndaußrichttk/Senn daß er
Sünde/ dreionst U fa die Namr auff- allerhöhefte schände/gibk er nicht allein solche Gesetze/die vonnarärli-
chen vn warhafftigcn Sünden sagen /als da sind dreschen Gebot/ Sonder» machtauchSßnde/da von Natur sonst keine fände ist/vnd dringet vnd drücket auff sie mit hauffenSändm.
Denn Vaglaube vnd böse lüst ist von art Sünde/vnd deß Todes werth. Aber daß man triebt sotgeseuwert Brok essen auffOftern/vnd kein vnrein Thier essen / kcmZeichen an dem Lerb machc-vnd alleswae das Leuiiisch Priesterrhumb mit Sünden schaffet/ dasist nik von art Sünde/ vnSböß/sondern wirk allem darumb Ürnde/daß durchs Gesetz verbotten ist/welchs Gesetz wo! kan ab-»chm G-bEmr sein.Aber die zehen Gebot mögen nit also absem / DeS da ist sünde/ob schon die Gebot nik wären/s<" mesvftm. oser nik erkennet wärk.Gleich wie der Heyden Vnglaube Sündeist/ob sie es wol Mt wissen «schachren/daß Sünde sey.
w-rMsonpm- Alsoskhenwik/daßfirlchevndsomanchLrlky Gesetz Mose/nicht allein darumb gegeben sind/
daßntemandttwaseigcnödärffttettvchrengukszuthun/vndwolzuleben/wiedrobmgefagtE/
ZkttesGcsttz' nr sondern vrl mehr daru.itb/daß der Sünden nur viel würden/vnd sich vber die maß häufften/da<
«chtv«dgm. Gewiffenzubeschwcren.Auffdaßdieverstockkeblmdhertsicherkennenmüste/vndrreMenvnver-
Mögen vnd mchügkeiL zum guten müste fühlen/ Vnd also durchs Gesetz gcnötiger vKgedttmge»iey;«hoiten. wuede/etwas weiters zusuchen/dcnn das Gesetz vnd eigen vermögen / Nemlich Gottes gnatze/M
künffeigenChristum vcrheissen.Den esistje alles GesetzGokkes gut vnd rechk/weg er auch gleichhressenur Mist kragen/oder Skrohalm auffheben/Somußaberder ja nichtfromb »ochgutesH ertzens sem/der solch guk Gesetz nicht helt/oder vngern helk. So vermag M NE mchrs an-