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4 (1903) Die Fabeln und Schwänke in den Meistergesängen
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583. Der Bauer mit der vulva.

583. Der pauer mit der doczen.

In dem rosen thon Hans Sachsen.

1.

sant Peter auf erden ginge,

1 M Ein arme pewrin in entpfinge

In herberg. Als er dranck vnd asVnd früe von ir abschaiden was,

5 Hies ern schmalz ausputern am morgenVnd gab ir sein fegen verporgen.

Sie folgt sant Peter vnd gar pillichGos ins Puter fas dicke millichVnd pütert auß fast auf dreh stünd.

10 Als sie das schmalz leüteren künd,

Alle geschirr sie fnellen dete

Mit schmalz, die sie im haüs nur hete.

Im dorff ein reiche pewrin war,

Die wurt des in, kam zw ir dar,

15 Fragt, wo sie so vil schmalcz het gnümen. [Bl. 354]Sie sprach: „Sant Peter ist herkümen,

Der leret meinen man im haüs,

Das er mir schnit mein doczen aus,

Vnd sod sie in eim kessel eben;

20 Die selb hat so vil schmalzes geben."

2 .

Fro war die reich, eillent haim ginge,

Erzelet irem man die dinge,

Verwilligt sich gen irem inon,

Ir doczen auch zw wagen dron,

25 Das sie vil schmalcz möcht vberkümen.

Den andren tag sie in vürnümen,

Zw versuechen die abentewer.

Die fraw schüert an ain groses fewer,

Seczt darueber ain kesel gros,

30 Den sie eben vol Wassers gos,