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4 (1903) Die Fabeln und Schwänke in den Meistergesängen
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252. Fritz sieht in clen Kasten in der Wand.

3.

Da sprach dcr schieffman wcitter: „Sich,Furchstw den nit von herczen dich,

25 Wenn dw dich nider legest in ein pette?"

Da wärt des pürgers sün geschwaigt,

V»d vns darmit allen anzaigt,

Das kein mensch ans erd kam sicherhait hette,Er wer zw pet oder zw schieff,

30 Auf Wasser oder lande,

Bor dem pitter grimigcn dot,

Der alle Menschen pringt in not;

All angenplick stent wir in seiner Hände.

Anno salutis 1545, am 18 tag Decembris.

252. [Bl. 17'J Der Fricz im kalter.In der radweis des Lieben von Gengen.1 .

^dtzOr zeitten war ein edelman1 J Hinein raisscn gen Rome,

Vnd in dem aplas kromeIm kawffen ain gcstüel5 Dort oben in dcr himcl krais.

Nam zw im geltes vil,

Mit sein: knecht Friczen schlucg er an,Weil es war sümers zeitten,

Wie sic frne w ölten rcitten10 Vnd abencz in dcr küel;

Vnd wen es wer vmb mitag Hais,

Wollen sie liegen stil.

Eins abencz sic paid raitcn ansAuf drey meil ire straffen,

15 Zogen ein im pesten wirczhaws,

Da sic zw dische sasen,

252. bl0t 8, LI. 17'. Vergl. Fabeln und Schwänke, Band 2,Kr. 287 vom Ui. Juli 1562. — Quelle: Fauli, Nr. 263 (II. Oester-ley 8. 175 und 503).