Verbesserungen und Nachträge. XI
124. Das Deisingersche Meisterlied hat J. Bolte im An-hänge zu Montanus’ Schwankbüchern S. 510 veröffentlicht. EinWeidnersches Meisterlied, das das erste Beichtstück ausführ-lich behandelt, sieh ebendort S. 511. Weitere Verzweigungengiebt J. Bolte auf S. 599.
V. 35 ? bolprcidjte, MG lmrprndjte.
136. Bezeichnend wie Nr. 71, 21 für Hans Sachsens Artzu korrigieren ist in der zweiten Strophe das erste Wort derersten Zeile des zweiten Stollens,'also V. 11. Dort steht: 5DieIin der Vorlage. II. Sachs hatte ursprünglich 3)ie geschrieben,und daran setzte er, als er des Versehens inne wurde, I, liefsaber die andern drei Buchstaben ganz unverändert. In derAbschrift M 193, Bl. 238' hat er ebenso deutlich Sßeit ge-schrieben.
137. Denselben Stoff behandelt ebenfalls in einem Meister-gesänge Ciriax Schnaufs. Vergl. Goedeke, Grundrifs, BandII.S. 260 Nr. 42.
145. Verzweigungen trägt J. Bolte nach: Hnlsbusch,Sylva sermonum 1568, S. 266. Eyring 2, 662. WelthändelS. 548 Nr. 245. Zanach, Historische Erquickstunden 4, 2, 249.Conlin, Narrnwelt 1706. S. 334. Vademecum für lustige Leute1, Nr. 179. Keuter, Werke 1, 207. Brederoo, Klucht van deKoe 1612; vgl. Kalfif: Tijdschrift voor nederl. Taal- en Letter-kunde 6, 304. Nyt Vade mecum til Tidsfordriv. Kiöbenhavn1783. Nr. 503.
160. Wahrscheinlich nach Pauli, Nr. 238 (H. OesterleyS. 159 und dazu S. 500).
167. Zu vergleichen auch Pauli, Nr. 410 (II. OesterleyS. 248 und dazu S. 520).
170. Der Meistersänger, der denselben Stoff behandelthat, ist Hans Vogel, wie schon Werke, Bd. 17, S. 150 angegeben.Vergl. auch Kirchhofs Wendunmut 5, 234 und Oesterleys An-merkungen dazu.
194. Geht wohl ursprünglich auf Aesop (Fab. 412, Ausg.von Halm: <Püä(>yv()oq ; Lessing, Fabeln 2, 16) zurück. DieMoral stammt vielleicht aus Eppendorf, Plutarchi u. a. Sprüch1534. S. 286, wo nach Erasmus, Apophthegmata 1531. S. 248u. d. T. ,Gelt ist zum gebrauch vnd nit zum vergraben ge-