Druckschrift 
3 (1869) Iwein
Entstehung
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BERICHTIGUNGEN UND ZUSÄTZE.

BESTER THEIL.

Erec.

Vers 45—46 scheinen noch keinen passenden Sinn zu bieten. Vielleichthieß es: unde das in vermite, ich enweiz war rite , d. h. daß siezum Teufel reiten möchte; der Dichter deutet hier nur an, umdie Frauen zu schonen, was er in V. 92—93 den ungezogenenZwerg geradeheraus sagen lässt.

» 868 statt würfe sein, in der Handschrift fünfzehn^ ist vielleicht schanze

(schanzenl) zu lesen; der schanze und der schanzen spiln brauchtso vom ritterlichen Zweikampf der Verf. des Jüng. Titurel 1940,2885, 3044.

» 1857 vgl. St. Ulrich’s Leben ed. Schmeller, S. xii, 114: hie ist rehter

minnen gewin.

i> 2156 vgl. mit dem Leben der heil. Elisabeth ed. Kieger 176, wo esvon den Spielleuten heißt: ieder man sin ammet wisen da heganUnde irzougen sine kunst.

» 2286 zu alsamelich vgl. Albrecht von Halberstadt in der Germania10, 239, 66: die Sternen alle müzen ime entwichen rehte alsamelichen.

» 3434 vgl. mit Parzival 812, 9: fünf Stiche mac furnieren hän u. s. w.

» 5131 statt: mir ir , lies: mit ir

» 5706 vgl. mit Parzival 236, 21.

» 6516. vielleicht mit näherem Anschluß an den vorhergehenden Vers

(sodaß die Interpunktion daselbst wegfällt): er’n testen, s. w.

» 8613 fg. des Kampfes zwischen Erec und Mabonagrin wird gedacht

im Parzival 583 und im Jüng. Titurel 1939.

» 8993 lies: diu lute (adv. = laut) sam ein horn doz (praet. von diezen>schallen).

» 9723 zu stat ze Lut vgl. Tristan 3679 ed. R. Beclistein.

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