Haupt, auch in ihrer grösten Vollkommenheit,je Menschenliebe befördern werde, ist wenig-stens ungewiß: daß aber mächtige, beliebteund dabey thätige Stümper in ihr, der Gesell-schaft gefährlich werden können, ist gewiß.Indessen alle Aufsuchung PhysiognomischevGrund-Regeln hemmen zu wollen, hat derVerfasser so wenig die Absicht als das Vermö-gen, und ferne sey es von ihm, sich Bemühun-gen zu widersetzen, die vielleicht, wie die ih-nen ähnlichen, den Stein der Weisen zu fin-den, auf nützlichere Dinge leiten können, alsihr Zweck, ich meine: in diesen traurigen Ta-gen der falschen Empfindsamkeit Beobachtungs-geist aufwecken, zu Selbsterkenntniß führen,,und den Künsten Vorarbeiten,
Um allem alten Mißverständniß auszuwei--chen und neuem vorzubeugen, wollen wir hiereinmal für allemal erinnern, daß wir das WortPhysiognomik in einem eingeschränkteren Sinnnehmen, und darunter die Fertigkeit verstehen,aus der Form und Beschaffenheit der äusserenTheile des menschlichen Körpers, hauptsächlichdes Gesichts, ausschlüßlich aller vorübergehen-B 4 den