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2 (1878) Leopardi's Weltanschauung. Geschichte des Menschengeschlechts. Gespräche. Gedanken
Entstehung
Seite
273
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RX.

Sehr wahr ist das Mort La Bruyere's, daß eherein mittelmäßiges Buch Ruf erlangen könne durchdas Ansehen, das sein Verfasser früher schon ge-wonnen, als daß Jemand, der noch unbekannt, durchein vortreffliches Buch berühmt werden könne. Mankann noch hinzufügen, daß vielleicht der kürzeste Meg,Ruhm zu erlangen, der sei, mit Dreistigkeit und Aus-dauer und aus jede nur mögliche Meise zu versichern,man habö ihn schon erlangt.

VXV.

Reine Gesellschaft ist auf die Länge angenehm,als die von Personen, von denen es uns wichtig oder-lieb ist je länger je inehr geachtet zu werden. Darumsollten die Frauen, wenn sie nicht wollen, daß ihreGesellschaft nach kurzer Zeit ihren Reiz für uns ver-liere, dahin trachten so zu werden, daß uns dauerndan ihrer Achtung gelegen wäre.

RXVII.

Sehr ungenau drückt man sich aus, wenn mansagt, die Langeweile sei ein allgemeines Uebel. All-gemein ist cs, daß man unbeschäftigt oder vielmehrpau l Heys e, Leopard!. H. §8