Druckschrift 
3 (1838)
Entstehung
Seite
308
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308 Sextus Aurelius Victor.

Beschwerden der Provinzen an. Nachdem er noch seineSöhne und seines Brnderssohn Dalmatins in der Cäsars-würdc bestätigt hatte, starb Constantin in einem Alter vondreiundsechzig Jahren, wovon er die Hälfte auf dem Throngesessen, dreizehn aber allein regiert hatte, an einer Krank-heit. Er war mehr znm Spott geneigt, als freundlich. Mangab ihm allgemein den Namen Trachala. H Zehn Jahreseiner Negierung waren ruhmvoll gewesen, die fvlgendenzwölf hatte 'er sich als Räuber bewiesen und in den zehnletzten gab man ihm wegen seiner Ungeheuern Verschwendun-gen den Namen: Mündel. Sein Leichnam wurde zu By-zanz, dem er den Namen Eonstantinopel gegeben, beigesetzt.

Nach Constantins Tode wurde Dalmatins von den Sol-daten getödtet. So fiel die Herrschaft über das Nömerreichwiederum drei Regenten anheim, nämlich dem Constantinus,Constantins und Constans, den Söhnen Constantins. Wasden Regiernngsanthcil eines jeden betrifft, so erhielt derjüngere Constantin alle Länder jenseits der Alpen, Constan-tius Asien und den Orient von der Meerenge der Propontis

H lieber diesen Beinamen bemerkt Manso in seinem LebenConstantins S. 212 Folgendes; ll'racksla, Dickhals (s.Cedrcnus S. 269) bezeichnet, wie dem Zusammenhang, soder physiognvncischen Deutung gemäß sman s. Pvlemv inden Leistet. sth^siogv. I, 14. st. 259 eciil. kranr.) jenecervi» rigicla et obslista, die Suetonius dem Tiber (C. 68.)zuschreibt, wobei Crnesti richtig gegen Casaubon bemerkt:Lst cervir ri»i<j-> ec vlrdlista, cum sciollitur nimis ja ler-gumHue recliustur «sstut, icl^ue arrogaulise rignuinvulgo liskelor.