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A. v. Humboldt's Fragmente einer Geologie und Klimatologie Asiens
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Stellung der Orte bemerkbar macht. Die Höhen derSchneegränzen weichen in den vier genannten Gebirgs-zügen um 370 Toisen ab, was die Abweichungen, dieman unter den Wendekreisen, zwischen den Cordillerenvon Mexiko oder Quito und denen von Bolivia beob-achtete, um etwas übertrifft. Bei einem Ueberblick derhypsometrischen Karten von Süd-Amerika, die ich ebenherausgegeben habe, x ) und einer Erwägung der Länder-räume, einerseits von dem weiten Plateau von Boliviazwischen dem Vulkan Gualatieri, den Städten Potosi, Chu-quisaca (oder la Plata) und Cocliabamba, der Schneekettevon Sorata, Puno und dem Vulkan Arequipa, anderer-seits von dem Ländergebiet des kleinen Plateau der Pro-vinz Quito, zwischen Assuay und Villa de Ibarra, er-langt man Aufschlufs über die Wirkung der Ausstrahlungund die Erhebung des Schneegürtels. Die horizontalenBreiten der Cordilleren in Beziehung auf die verticaleRichtung ihrer Axe geben in dem Plateau von Quitound dem Plateau des Titicaca (ohne Hinzufügung derQuerwand von Cochabamba) das Verhältnil's von 1 zu 4|oder 1 zu 5. Andere Contraste sind noch viel merkwür-diger. Die mittlere Höhe der hohen ausstrahlenden Ebe-nen ist in dem ersten dieser Länderräume über 1450Toisen, in dem zweiten 1900 Toisen. Unter dem Ae-quator bei Quito ist in Folge der nahen Wälder einnebliger und bezogener Himmel vorherrschend, in denAnden von Bolivia gewährt der Sommer ununterbrocheneine durchsichtige Luft. Zwischen dem Südmeer und denwestlichen Cordilleren von Quito (am Abhange des Vul-kans Pichincha und in der Provinz Las Esmeraldas) istder Boden von dichtem Schatten alter Waldungen be-deckt, die Dunstströme in die Atmosphäre senden; dage-gen ist zwischen dem Südmeer und den westlichen Cor-dilleren von Bolivia (gegen Arica und Quilca) die Küsteäufserst dürre und ohne alle Vegetation. In dem Aequa-torial-Plateau von Quito habe ich an der Gränze des

) Atlas geogr. et physique du Nouv. Cont. 131. 3.

v. II.