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A. v. Humboldt's Fragmente einer Geologie und Klimatologie Asiens
Entstehung
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stätigt 1 ). In Hoch-Peru (dem jetzigen Freistaat Bolivia)fand dieser ausgezeichnete Beobachter die untere Schnee-gränze:

Am Vulkan Areguipa, S. Br. 16°20 y zu 5400 Melr.HöheAm Nevado Incocayo, — 15°58 y zu 5133 —

Am Nevado Ulimani, — 16°42 / zu 5140 —

Am Nevado Tres Cruces, — 16°30 , zu5209 —

Am Nevado Chipicani, — 17°48 y zu 5181 —

Mittlere Höhe (Br. I6° — 17f°) zu 5213 Metres

oder 2674 Toisen.

Derselbe Reisende, der so viel Licht über die Geo-logie der Andes von Bolivia verbreitet hat, währendHerr Boussingault fortfährt, die der Andes von Co-lumbien zu erhellen, hat Barometer von Fortin auf denGipfel der Gebirge von Porcö und Potosi, zwischen19° 36 y und 19° 45 y Breite, bis zu einer Höhe von 2487und 2507 Toisen getragen, mithin weit hinaus über dieGränze, welche der Schnee zu Quito erreicht, ohne eineSpur davon zu finden.

Aus der Uebereinstimmung der bisher gesammeltenThatsachen ergiebt sich, dafs das Maximum aller Schnee-gränzen in der südlichen Hemisphäre innerhalb 16° und17|° der Breite beobachtet worden ist, dafs aber dieseHöhe sehr wenig die auf dem nördlichen Abhange desHimalaja bei 31° nördlicher Breite übersteigt. Bei glei-cher Entfernung vom Aequator in Norden und Süden,fällt in Mexiko der Schnee sporadisch (ohne Zweifel we-gen des Einflusses der Nordwinde und der Nordwest-winde, die von einem langen Continent her nach demNordpol wehen) bis 1200 und 1500 Toisen, in dem Frei-staat Bolivia bis zu 1900 oder 2000 Toisen Höhe überdem Meeresspiegel 2 ),

') Arago, in dem Annuairc für 1830, p. 331. v. H.

2 ) „Während meines Aufenthalts in der Stadt Chuquisaca (19°2' Breite, 1458 Toisen Höhe) vom 13. Januar bis zum 26. März sahich keine einzige Schneeflocke fallen, obwohl es in dieser Jahreszeitsehr slax-k regnet. Ich durchreiste die Provinz Chuquisaca und Co-