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digen Kraft überhaupt mit Lust, Abnahme mit Unlust verknüpftsein müsste, möchte ich diese Ansicht factischen Einwürfen wieden obigen nicht entzogen halten.
Meinerseits bin ich geneigt zu glauben — und von mehr alsGlauben lässt sich in diesen Dingen kaum noch sprechen — dasssich von quantitativen Verhältnissen des physischen Processes,womit der psychische in functioneller Beziehung steht*), kurz despsychophysischen Processes, principiell auch nur quantitative Ver-hältnisse des psychischen abhängig machen lassen, dass hiegegenLust und Unlust als qualitative Bestimmtheiten, von einer Formoder einem Form Verhältnisse dieses Processes abhängig zumachen sind, dass wir, noch ohne es zu kennen, als innere Zu-sammenstimmung oder Harmonie bezeichnen können, um damitgleich in geläufige Begriffs- und Vorstellungsweisen hineinzutreten(vergl, S. 159). So wird eine Musik weder durch Grösse nochKleinheit, weder durch Zunahme noch Abnahme der lebendigenKraft des Schwingungsprocesses, worauf sie äusserlich, und vor-aussetzlich innerlich beruht, lustgebend, sondern durch ein Ver-hältniss des Zusammentreffens und der Wiederkehr zwischenMomenten dieses Processes, das mit dem Ausdrucke harmonischnicht seiner Beschaffenheit, sondern eben nur seiner lustgebendenWirkung nach bezeichnet ist; so viel aber liegt doch im geläufigenBegriffe des in sich Zusammenstimmenden oder Harmonischen,dass es kein Quantitätsverhältniss ist, um was es sich wesentlichdabei handelt, und ich meine, der geläufige Begriff in dieser Be-ziehung ist auch der richtige.
Das hindert nicht, dass QuantitätsVerhältnisse hiebei mit insSpiel kommen, und zwar in doppelter Weise, einmal sofern sie vonden für die Entstehung der Lust und Unlust wesentlichen Form-verhältnissen mitgeführt werden, oder solche mitführen, Einflussdarauf äussern oder davon erfahren, kurz in functionellem Zu-sammenhänge mit den formalen Entstehungsbedingungen der Lustund Unlust stehen zweitens, sofern eine grössere oder geringerelebendige Kraft in das betreffende Verhältniss eintreten, und da-durch die, ihrer Qualität nach nicht von der Grösse der lebendigen
*) Dass eine solche Beziehung überhaupt stattfinde, und bei unsrer Fragedarauf zurückgegangen werden könne, wird sich nicht läugnen lassen ohnedass man genöthigt ist, diese Beziehung einseitig materialistisch zu fassen.