96 Sextus Aurelius Victor.
nicht recht gehandelt, das; sie ihn zu den höchsten Würdenerhoben hätten.
51. T. Quincrus Fla min ins.
Quinctus Flaminius, ein Sohn des am Trasiemennsgefallenen Flaminius, H erhielt als Konsul den Heerbefehlin Macedonien, drang, geführt von den Hirten des FürstenCharopas in dieses Land ein, schlug den König Philippus,und eroberte sein Lager. Philippus mußte seinen Sohn De-metrius als Geißel stellen und erhielt seinen Thron erst nachErlegung einer Geldsumme zurück. Auch Nabis von Lacedä-mvu mußte dem Flaminius seinen Sohn als Geißel geben.Die Griechen lies; Flaminius zu Nemca durch einenHerold für frei erklären. Als Gesandter an den KönigPruslas geschickt, sollte Flaminius Hannibals Auslieferungbewirken.
52. M. Fulvius Nvbilior.
Marcus Fulvius Nobilior besiegte als Konsul die Verto-nen und Oretaner, *"> weshalb er in der Ovation in Romeinzog. Ebenfalls als Konsul schlug er die Aelolier, Bun-desgenossen der Römer im Makedonischen Kriege, späteraber auf Autiochus Seite, in mehreren Schlachten, schloß sie
") Dies, ist, wie bi« Herausgeber bemerken, unrichtig. DerBesieger Maeedonieus hieß Flamininus und war ei» Patri-cier. Hingegen C. Flaminins, der am Trasimenischcn Seefiel, war Plebejer. Bergl. Liv. XXXII, 7 und XXI, KZ.»-) c?j„ Ort in der Landschaft Argalis im Peloponnes.
Zwei Volker in Spanien.