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in die Länge hin — lovg», nach der Farbe des SchweinesAlba nannte. Dorthin versetzte er auch die Bilder der Pe-naten, allein Liese fanden sich am folgenden Tage wieder inLavinium, nnd obgleich noch einmal nach Alba zurückversetztund von einer Anzahl Wächter umgeben, zogen sie sich dochwieder au ihren alten Platz nach Lavinium zurück. ZumLrittenmale wagte Niemand, sie von ihrem Platze zu ver-rücken. Diese Nachricht findet sich im vierten Buche derJahrbücher der Pontifices, im zweiten des Clncius und desCäsar und im ersten des Tubero. Nach dem Tode des Asca-nius entstand zwischen seinem Sohne Julus und dem Sohneder Lavinia, Silvius Postumus, ein Streit über die Thron-folge. Da man nun im Zweifel war, ob der Vorzug demSohne oder dem Enkel des Aeneas gebühre, so wurde dieEntscheidung dieser Angelegenheit dem Volke überlassen,welches einstimmig für Silvius entschied. Die Nachkommendieses Königs führten insgesammt den Beinamen Silviusnnd regierten bis auf Roms Erbauung zu Alba, wie im viertenBuche der Jahrbücher der Pontfices verzeichnet steht. Unter derRegierung des Latinus Silvius wurden die Kolonien Prä-neste, Tibur, Gabii, Tnsculum, Cora, Pometia, Locri, Cru-stnmium, Cameria, Bovillä und die übrigen Städte ringsumher angepfianzt.
18. Nach ihm regierte Tibcrius Silvius, ein Sohn desSilvius. Dieser wurde von seinen Nachbarn bekriegt. Tibe-rius führte ssine Truppen gegen sie, stürzte aber im Kampf-getümmel in den Fluß Albula, wo er seinen Tod fand undsomit Veranlassung zu Veränderung des Namens diesesFlusses gab. So erzählen Lucius Cincius im ersten und Lu-