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1 (1837)
Entstehung
Seite
17
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Von dem Ursprung des Römischen Volks. 17

Die dortigen Ureinwohner hatten, wie erzählt wird,, bisans diesen Zeitpunkt in der höchsten kindlichen Einfalt ge-lebt. Jeder der zn ihnen kommenden Fremdlinge wurdedaher, wenn er nur Einsicht und Weisheit genug besaß, umetwas zn Einrichtung des Lebens und Bildung der Sittenbeitragen zu können, weil sie seine Aeltern und seine Herkunftnicht kannten, nicht nur von ihnen selbst für einen Sohndes Himmels und der Erde gehalten, sondern auch dieserGlaube auf ihre Nachkommen vererbt. So wurde von ihnengerade dieser Satnrnus für einen Sohn des Himmels und derErde erklärt. Allein cs ist trotz obiger Annahme entschie-den, daß Janus vor Satnrnus nach Italien gekommen ist,und daß derselbe de» später kommenden Saturnus anfgenom-men hat. Man muß demnach annehmcn, daß auch Virgilnicht ans Unbekanntschaft mit der alten Geschichte, sondernseiner Redeweise nach von Saturnus als dem Ersten in demSinne gesprochen hat nicht sowohl, als wenn Niemand vorihm gekommen wäre, sondern daß Saturnus der Ersteneiner gewesen. So sagt Virgil von Aeneas: ")

Der der Erste von Troja's Gestadenwährend es doch keinem Zweifel unterliegt, daß Antenornoch vor Aeneas nach Italien eingewandert ist, wo er nichtin den dem Meeresufcr zunächst gelegenen Gegenden, sondernmehr im Binnenlande die Stadt Patavinm baute: und dießnach Virgil selbst in jener Stelle, **) wo sich Venus beiJupiter über die Mühseligkeiten des Aeneas also beklagt:

'') ^.eri. I, 1.

") Xen. I, 246. (L4S.)

Victor. 1s Bdchtt.

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