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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Hynden an den gernGreiffen vnder mein gewantHs. 2,29i Vnd nym jn eben jn die hant

Vnd zaiich daz hembde vast nyeder,

5 Daz ez icht sleiff her wieder!

Ich weiß nit recht, wie ym geschach,

Daz er daz hembde über sachYnd die brüch gevielYnd zöchs ym uff die knyewe.io Also wart er schalle.

Die fraüwen sahen ez alle

Vnd begonden iren schympff machen

Vnd wurden sere lachen.

Doch gewünnen sye hulde15 Dem knecht vmb die schulde,

Dye er het begangen da.

Doch hett ers nit gemeynt also.

Er wölt ym sein laster han gewant,

Da macht ers ym selber baz schänden.20 Wan dan ein ding geschieht,

So ist ez halp verricht.

Also geschähe auch dem knecht.

Dar nach tet er allwegen recht.

Ich rat eynem iegklichen man,

25 So er wil tancz gan,

Daz er sich selber ee besehe,

Daz ym alz dem richter icht geschehe.

Hye hat dez ritters mere ein endeMit dem sweißigem hembde.

8. ?gevie: knie. 27. dritter. H.