Druckschrift 
Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
Entstehung
Seite
651
Einzelbild herunterladen
 

651

Hs. 42,135b AIN ANDER SPRUCH.

Zw ainm mal het ain herr ainn clmabenIn sein liercz also pegraben,

Das Im in niemant mag erlaiden,

5 Ynd was doch so vnpeschaidenn,

Das In aller maniclich hassett.

der herr het In gefassett,

Das Inn niernat was so lieb,

Ynd was doch der chnecht ain schalck ain dieb,io Das herr nicht pechant;

Aber maniclichen niderlandtWesten wol sein vngeschlecht.

Also redt ich mit dem knecht:

Hs. 42,136 Warumb gbingstu vnrecht gut,

15 Das sei versencken thut

Vnd auch hie an eren krenchet,

Das dein niemant wol gedenchet?

Dir ist aller maniclichen gram.

Der veriach der Sünder mit schäm.

20 Sigstu, was Ich kinder han?

Dauor gbing ichs, wy Ich kann.

Da sprach ich: natürleichSicht man selten meiier reichAuf ainm posen grundt stan;

25 Also müs das güt zergan,

Das man falsch gebunden hatt,

Das es an den dritten selltten gatt;

1. Zweite band der hs. 4. ? moht. 8. ? im. 9. ? kneht ein diep.10. ? Des der berre niht bekante. 11. ? in dem lande. 14, ? gewimistu.15. ? Daz die. 19. ? Des. 26. Dritte band. ? gewunnen.