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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Den iren vnrecht nicht enstaden,

Wißlich durch sorgen, nüczlich durch waten,Leren vnd straffen vnd rechten synYnd wol an legen iren gewin,

5 Gebin vnd nemen, daz erlich ist.

han ich an dirre frist

Zür rechten hant die cronen myn

Dir vz geleyt in warheit schin.

Genade, fraiiwe, der sin ist güt,

10 Wan üwer hercze hat frunnnen mtit

Vnd ist vch trüwe vnd ere vntruwe künt.Vmme die cronen zür lincken hant,

Wer die verdienet, dürch üwer züchtDaz sagent mir, vil reyne frucht!

15 Ir munt lachte vnd sprach:

Hs. 61, 138 Du saltz von mir sagen noch.

Ich wil dichs recht bescheyden.

Daz dir myn rede nicht leyden!

Wo eyns frommen mannes nam20 Hat synne vnd lyp in solicher klam,

Daz er ist wiplichen früchten holtVnd gerne verdiente ir lones solt,

Der sal trüwe mit truwen geldenVnd zwifel sich nicht laßen scheiden25 Nach argwan ere nit wenden,

Drüwe in fürsacz enden,

Da er wirt drüwen ynne,

Da sal die wäre mynneEnzünden in lieplichkeyt,

30 In dinstlicher stedekeit

Mit truwen trüwelich harren

Vnd die liebe besparren

In sin hercze, die yn da meynet,

Als ich mit rede habe vor herscheynt,

35 So wirt yme myner wirde crone

Vnd nymt von mir die süßen Ion.

Siech, daz ist der cronen eyn

11. 1 bekant.