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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Hs. 2, 47b

DER FROSS MIT DEM HELBLING.

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Golt vnd silber wer guet,

Wan daz ez michel wonder tuet,

Wan ez macht mangen tvmmen man,Daz er sich nicht erkennen kan

Hs. 2, 47»

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Vnd versmecht sein arme mage

Vnd grüßt sie gar trage;

Er wenet, er solle ein herre sein.

Daz wart an eynem frösch wol scheyn.In den gezeiten daz geschach,

Da daz lebentig allez sprach.

Da geschach ein gemeheleich ding.

Eyn frösch vant ein helbling.

Auff der straeßen er jn vant.

15

Er saß dar auff allzue hant.

Da er den schätz sach vmb sich gan,Er sprach: jch byn ein frölich man.Daz sal mir nyeman verkern,

Wan reichtum kan sich meren.

20

Ir wißet wol, daz silber vnd guet

Den man machet baß gemuet,

Dan alles sein gesiecht.

Daz sult ir wißen recht.

25

Wer guet hat, der wil edel sein.

Daz wart an disem frösch wol schein.Ez ist vmb guet also geschaffen,

Ez machet mangen man zue affen.

Wer hat silber vnd guet,

Der mag wol wesen hoch gemuet,

30 Wann man zückt jn allezeit her für,

EKZÄHLCKGEK. 37