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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Wan sie also swaercz waz,

Hs. 2,72« Vnd wolt han geistlichen orden,

Biz daz ir ir varbe waz wieder worden,Vnd da sie daz wart gewar,

5 Da aße sie fleisch aber dar:

Also tuent vil leüte,

Alz ich euch beteüte.

So die vasten an gat,

So tuen sie an ein einfaltige waat10 Vnd wollen biz Oenstern fleisch meyden

Vnd zue mal geistlich bleiben.

So die Onstern seint vergangen,

So siehet man sie aber brangenBeyde jn roet vnd jn blaw.

15 Sye beschaüwen sich hie vnd da

Vnd gedencken wieder sich:

Wir sollen wesen froelichVnd Süllen fleisch essenVnd allez traurens vergessen.

20 Zue hant hebent sie wieder an,

Alz sie vor hant getan,

Vnd stellen iren syen vnd muet,

Wie sie aber gewynnen guet.

Der hoffertig fleißet sich,

25 Wie er lebe hoffertigklich,

Vnd der trege an gotes gnaedeWirt an dienst alzo madVnd alz gar vnberuecht,

Daz er kein predige nicht suecht,

30 Vnd heben also wieder an

Vnd tuen, alz sie vor hant getan,Jederman nach seinem leben.

Hs. 2,72 J Da mit sei ein ende gebenDiesem kluegen mere!

35 Got erlaß vns aller swere!

Erzählungen.

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