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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Hs. 60, 60 b10

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Hs. 60, 61

kwam Vndfehlt B,

Wer nu wil wissen wer,

Der merck eben cliß mer,

Was man doby mag verston.

Der esel ist ein junger man,

Der mit keynr hant getatDy hoffezucht gehöret hatVnd wenet doch, er sy ein man,

Der alle ding gemercken.

By myner sein, er ist betrogen,

Dy hut wirt lim abgezogenMit schänden vnde mit leid,

Recht als vff der heiclDem trugner ist beschehen.

Er sol sich baß vmbseen.

Also redet der wise man.

Wer von Im selber nit kan,

Der volge myner 1erVnd lerne zuelit vnd ere.

Er sol der wysen nyman war.

Beide stille vnd offembarSol er dem wysen tragen,

Waz er do sech, daz er daz thü.

Es ist kein 1er also gut,

Als ein man Im selber tut,

Daz er wol vnd wyßlichBy andern luten ziihe sich.

Sichestu ein frömden man,

Der zuchticlich geborn kan

Vnd dem also wolzymmet, waz er tüt,

Fug dich Ime zu einem gesellen güt!

Enruche dich, wer er sy!

Wonn Im zu allen zitten by!

Ist er nit rieh, dez acht nicht.

Inn der wil daz wol geschieht,

Daz dick kan ein arm man,

Daz ein richer nit kan.

kumpt wieder dar von alsam Ez sei frauwe oder man, Alles übrige8. ? gemerken kan. 31. ? nicht, wer.

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