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Daz er vnderstee den zorn,
Oder wyr sinfc alle zu mol verlorn.
Was sol ich vch me sagen?
Sy wolltent allesambt verzagen.
5 Betrübet waz der esel schar.
Dez wart der muller wol gewar,
Er zucket ein stang langt.
Hs. 60,60 Wy frolich er zu Im sprang,
Do er den betrogen lowen sach!
10 Nu horent, wy der muller sprach!
Bistu ein low sunder dang?
Ein ore ist dir ein teil zu lang.
By myner truwe duncket mich,
Dy oren vermelden dich.
15 Dem muller wart zue fliehen gaech.
Er lieff vor, der esel nach.
Der esel wart also froe,
Daz der mtiller flöhe also.
Dez wart frölich sein gedanck,
20 ‘ Daz er des esels stymme sanck.
Bei meiner sele, nti duncket mich,
Dein lauden daz vnmere dich.
Mich betrieg dann dy sinne myn,
Du macht vil wol ein esel sin.
25 Vber still vnd vber lut
Er zoch im ab dy lowenhut.
Er zam ime sinen wilden mütMit einem grossen stecken gut.
Er schrey: woffen ymmer me!
30 Ich bin ein esel hut als ee.
1. B Vnd fürchten auch dez lewen zürn. 2. B Der müller het sein eselnverlorn. 3. B mer. 4. B Der müller begonde fragen. 5. Diese2 reimpaare fehlen B. 9. B den tregen lewen. 10. B Wieder sich selbeser da sprach. 11. B Byst ein lewe daz ist nicht mein danck. 12. B Michdunckt dir sei ein ür zue. 13. B Der müller trat hynder sich. 14. B Dezwart der lewe freißlich. 15 bis 22 fehlt in hs. 60; ich ergänze aus B.
23. B triegen. 24. B macht gar wol mein. 26. B Zöch er ym abe.
27. B Vnd zempt ym sein wylden. * 28. B starcken. 29. B mere.
30. B recht alz ee Dahey merck daz manig man In guet kümpt alz der esel