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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Dez da phlieget daz hündelinMit den vordem fließen sein.

Dez andern tages dar nachDem Esel wart zue spyelen gach.

5 Da der herre jn gegangen kwam,

Den lauff der esel zue ym namHs. 2,58« Ynd wölt den hern grüeßenMit seinen vordem fließen.

Er trat ym vast geyn der prustio Vnd het muet ranckes gelüst.

Der herre begonde slahen,

Den esel von ym iagenVnd rieff laut den knechten daMit lauter stymme: hilffa, Ja!

15 Dye knecht kwamen mit stehen

Vnd begonden streich gebenDem esel ulf den rückenZue seines spyls gelücke.

Der herre sprach: du esel geyl,

20 Der tetiffel nein dich an sein seyl!

Wer hat dez spyls dich gebetten,

Daz du mich hast getretten?

Man sol dir daz fueter hoch legenVnd dein mit großen siegen pflegen.

25 Da der esel daz vernam,

Da er wieder kwamHyn jn seinen stal,

Er gedacht: han ich vngevalAn spyl, so mueß mir behagen30 Dye seck zue der miiln tragen.

Hye bey sal man wißen,

Wer an arbeit ist geflißen,

Daz michel sicher ist sein leben,

Wan dem sein speise wirt gegeben35 Durch got, durch förcht, dorch ere

Gegen vnserm schepffere,

Hs. 2,58 ä Wan der keyn arbeit nit duet,

Wer von mueßikeit hat genueg.

ERZÄHLUNGEN. 34