Hs. 2,72 ä VON DEM JUNGEN LEWEN.
Ejn junger lewe waz gar starck.
Welch tyer ym kwam uff der vart,
Daz muest ym schyere entweichen,
5 Wann, ließ ez sich begreiffen,
Ez möcht nicht über werden,
Ez muest von ym sterben.
Eyns tages begond er iehenZue seinem vater: hastue icht gesehen10 Keyn tyer, daz beßer sey, dan wir?
Ich bit dich dez, daz du daz sagest mir.Der lewe zue dem jungen sprach:
Keyn tyer ich nye gesach,
Ez müest vns wesen vndertan,
15 Dan ein tyer, daz heist ein man.
Er sprach: laz mich sehen daz tyer!
Der vater sprach: daz tuen ich schier.Mit ein ander sie gesaßenDa nahen bei einer straeßen.
20 Da kwam gegangen ein knab her.
Der junge sprach: wer ist der?
Der alt sprach: ich tuen dirs bekant.Dar auß wirt ein man zue hant.
Dar nach kwam einer, der waz grae.
25 Der jung sprach: wer kümt da?
Der alt sprach: dez bescheide ich dich.Eins waz er einem man geleich.
Dar nach kwam ein man gegangen,
Hs. 2 ,73 Der truege ein spieß Stangen7, ? verwerden,