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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Daz heflwe zodet ym hynden nach.

Ich hiickt mich zur selben stuntYnd fraß daz haüwe jn mein mvnt.

Der wolff sprach: du hast übel getan,

5 Daz du got hast griffen an

Vnd hast beraupt sein knecht.

Da von dir nyemant mit rechtMag vergehen dein missetat.

Wie sol dein yinmer werden rat?

10 Ich sprich daz mit warheit wol,

Die erde dich nymmer tragen sol.

Da von du vns beiden muest gebenVmb dein groß sunde daz leben.

Den esel sie da fraßen15 Vnd lieffen da ir Straßen.

Wer daz eben mercken wil,

So vynclet man der wölffe vil.

Bey dem wolff sey vns bekant:

Die herren, die da gewalt hant,

20 Sie seint groß oder klein,

So tuent sie ez alle gemcyn.

Er sei ritter oder edel man,

Wie sie gewalt mögen han,

Da nemen sie den lebten ir guet,

25 Recht alz der wilde wolffe tuet,

Hs. 2, 65« Vnd wollen sich dez nit verstan,

Daz sie da mit Sünde began.

Bey dem fuchs sal man verstanDie reichen pürger jn den steten,

30 Die dar nach stellen iren muet,

Daz sie den leüten angewynnen ir guet.Sie porgen jn auff ein zyl,

Biz der pfennyng werden vil,

Vnd leihen gelt uff ein frist35 Biz erne vnd biz herbst.

Da zwischen wirt ir wol gedacht,

In wirt hüenr vnd gense bracht35. ? herbist.