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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Dye weil mir alleyn werre!

Vnd kümpt das fewr jn daz stroe,

Wir werden alle vnfroe.

Da gieng die wirtin dar5 Vnd wolt nemen war,

Waz der dyrn were geschehen.

Sye begond ir zwischen die beyn sehen,Da sach sie ein groz fewr jnnenJn dem Spiegel prynnen.

10 Demued, waz wirret dir?

Sye sprach: frauwe, ich prynne yn mir.Demued, tuet ez dir nit wee?

Jch pringen dir regen vnd snee,

Hs. 2,43 Daz ez balde erleschet.

15 Der wirt auff wyschet.

Dye frauwe sprach ymmer mer:

Lieber wirt, gee her

Vnd schauwe daz groest wonder hye,

Daz got auff erden nye begye!

20 Vnser dyrn wil verprynnen

Jn dem leibe jnnen.

Da gieng der wirt darVnd wölt nemen war,

Waz der dyrne waz geschehen.

25 Er begond ir zwyschen die beyn sehen,

Da sach er ein fewr jnnenJn dem Spiegel brynnen.

Da greiff er mit der hant darVnd wart auch vil schier gewar,

30 Daz der mayt ein Spiegel glaß

Ffiir die schäm gemacht waz.

Er sprach: habe danck, herolt,

Seit sye nicht tuen wolt,

Daz du sie hast verpicht!

35 Wie hart wir seint erschrickt,

Daz sollen wir also verklagen.

Jch wil dir für wäre sagenAuff mein trewe, dyemued,

^.V