Der müller: eylet balde uff die sporNach ym vnd bringet mirs balde lierabe,
Ez sei dochter oder knabe,
Daz ich besehe, oh ez mir sei geleich,
Hs. 2.12 c E ez von mir entweich.
Dye weip begunden effen auchDen selben schemlichen gauch.
Sye stiegen zue der swalben nestVnd zogen ein junge auß irem nestio Nahe bei dez fyrstes rafen
Vnd stießen die jn einen hafen.
Sye stopfften jn oben zue.
Sye sprachen: lieber muller, tueAlz eyn bescheyden knecht!
15 Laß deinem kyndelin sein recht
Wieder faren, alz andern kynden!
Wir wollen ym ez verwyndenVnd jn den hafen legen.
Nyemant sal ez da lang wegen,
20 Man sal ez laßen an sein gemach.
Man verterbet ez mit kleyner sach,
Daz ez ymmer schaden hat.
Müller, so die svnne auffgat,
So saltii den hafen enbören25 Vnd salt sehen vnd hören,
Wie dir dein kynt gevalle.
Dez wollen wir dir helffen alle.
Gern, sprach er. da ez morgen wart,
Er hieß ym geben sein kyndelin zart.
30 In dem hafen wolt er schauwen.
Den boclein ym die alten frauwen.
Er decket jn uff gegen der svnnen,
Zuhant waz ym sein kynt entrannen.
Er flöge, daz ers nyrnrne sach.
35 Der müller sprach: owe vnd ach,
Wye iemerlich lian ich verloren
1. ? Er sprach. ? müller sprach. 10. Über rafen s. J. Grimmszu Schulzes gothischem glossar s. vj. 31. ? buten.