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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Hs. 2, 125

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20 . ?

Albrecht sprach: da volge mir!

Gang zue der dyrnen vnd gib irEyn Rynt, ein pfünt wolle sie mere,

Daz sye dich mynnen lere.

Der midier bracht ir alzue hantEyn Rynt pfennyng jn ir hantVnd bat sie, daz sye ym tet küntVmb das Rynt vnd vmb das phunt.

Dye dyrne sprach: ich tun.

Sye bereit balde ein hünVnd ander wirtschafft genüg,

Sye fült ein großen knick

Mit honig vnd saczt jn zue dem bette,

Da sie jn zue ir geleit hett.

Sie sprach: lieber friedel mein,

Gyen uff vnd due zue dein mündelin!Versueche, wie süße die mynne sei!Leicht gewönestü da bey,

Daz du sie ymmer gern hast.

Gern, sprach er lieber gast.

Er gient uff weit alz die ruechenVnd wolt die stießen mynne versuechen.Sye streich jm honig jn mit der hant.Da er der süßikeit enphant,

Er sprach: trawt mein gespiel,

Sage an, hastü der mynne icht vil?

Sye ist so lustsam vnd so guet,

Daz sie hei namen mir baz tuet,

Dan alles, daz ich ye bekort.

Es ist ein außerweiter hört.

Ich wage gern dar an,

Waz ich guetes ye gewan.

Sye sprach: ich tuewe dir heynacht sat,Ob dirs got erachtet hat.

Sye streich ym jn aber dar,

Biz er den hafen garIn der eynigen nacht verzert.

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