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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Vnd kam heim wol gemutVnd erlöst alles sein guetVnd waz furhaz ein biderman,

Hs. 2,102<i Biß im der tod das leben narn.

5 Die jungfraw vnd ir meide

Suchten den strigel mit leyde.

Do sach sie dort reyten herEin alten bertinger,

Daz waz ein mtinch, dem waz gacli.10 Do er in kam so noch,

Er neig ir zu den fussen.

Die frawen begond er grussen.

Die jungfraw danck im san.

Er sprach: was sucht ir do?

15 Owe, bruder staudigel!

Ich han verlorn meyn strigel:

Wolt ir mir den helffen suchen?

Wie ir myns dinstz wolt geruchen,

Do dint ich eüch mit eren.

20 Der mtinch sprach: ich thun es gern.

Ich tet noch vil mereDurch ewres vatter ere.

Der mtinch bald ab saz,

Das ros sing er in das graz,

25 Er hub atiff sein gewant

Vnd wut in daz vasser zu hantVnd wolt den strigel suechen.

Do het der mtinch nit brachen,

Als noch die mtinch enhant.

30 Do het er sein gewant

Auff gehaben zu hoch.

Die fraw ging im alles nachMit guttern fleiß vnd synne.

Sie hetten großen glauben an ynne.35 Do der mtinch btichet sich,

13. ? dankt im sa. 14. ? da. 26. ? wazzer. 32. Wiener hs. frawwut im nach. 33. Dieses reimpaar fehlt in der Wiener hs. ? sin: in.

34. ? het. 35. Wiener hs. puket.