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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Hs. 2,113<J

Das er iclit lenger lege.

Daß gericht wart besessen schon.

Der gut knab hin für kam.

Mat stalt sie den mitten ein.

5

Nu clag an, jungfrawelein!

Die jungfraw wol gemeit

Sprach zu dem lichter vnuerczeit:

Jch nym es vff meyn eyt,

Der kn echt det mir ny leyt.

10

Es det mir myn czweczler,

Der macht mich freuden her,

Er dhet mir nit dann wol.

15

Jch weiß, was ich clagen sol. t

Dem lichter was vnerkant,

Waz der czweczler wer genant.

Sie sprach: ichs kans euch nit gesagen.

Es was, als die gens kragen.

Do wart dem lichter herkant,

Was der czweczler was genant.

20

Den lichter wart betragen.

Er begand das vrteil fragen.

Do vmb vnd vmb gefragt was,

Do wart nu erteilt das:

25

Ein stock wart dar getragen,

Dar auff solt sie im den czweczler abslahen.

Ein hack messer gab man ir in die hant.

Der czweczler wart her ffur auff den stock gesant.

30

Do sie dar beit,

Der czweczler gein ir auff snelt.

Hin warff sie das messer recht.

Kenstti mich nach, du vil über knecht?

Sprach die jungfraw wol gethan.

Daß sahen frawen vnd man.

Hs. 2, 114

35

Jr seht wol, als ir hie stat,

Daß er gütlichen gein mir auff gestanden hat.Gütlich legt er sich nider.

Es ist mein freund, da ist nit wider.

4. ? Man. 10. ? sin. 16. ? ich. 31. ? noch.