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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Daß kan ich dir wol gesagen.

Er ist edel vnd hat den sit,

Wer sich streygen lost do mit,

Dem kan es nymmer misse gan.

5 Wiltu dich da mit streygen lan,

Die erbeit wolt ich gern hon,

Hs. 2,113b Sprach der knab wol gethon.

Jch weis nit, wie er vber gie,

Dann daß sie sich streichen lie,io Biß an die zeit vnd die stund,

Daß ir der c-zweczler wart kunt.

Deß selben mals sie nit enpfant,

Ob sie fuß het oder hant.

Sie enpfant auch nit15 Iieins irs leyps gelit.

Sie sprach: her czweczler,

Nu verczaht nit mer,

Wann ir habt tugentlichen sit,

Die euch volgen mit.

20 Het ich dich herkant,

Jch het dich gemant,

Daß du werst wordenBruder in disem orden,

Wann du bist ein rechter heit.

25 Alle meyn freud ist geczelt,

Daß du kümpst zu mir

Vnd nempt den czweczler mit dir.

Kümpstu mer zu mir,

So loß in nit hinder dir!

30 Jch wil zu gab von dir hon.

Do sprach der knab wol gethonZu der jungfrawen wol gemeit:

Jch wil gen, ist zeit.

Dein muter vil schir kumpt.

Wie wenig vns daß frumt!

Die meyt sprach zu stund:

Liber knab, ich thu dir kunt,

Sie ist lang zu marck, das ist ir sit.

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