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Sein weib sie peid einlosen gund.
Dez weib der jn der truhen lag,
Mit der er palld zu dingen pflagYnd sprach: mein fraw, sagt mir fil drat,5 Ob ewer man euch über dot
Oder pey leben pleib allde?
Daß sagt mir pald! do antwurt sieYnd sprach: sagt mir, wo er doch sey!Das det er vnd sagt jr dar pey,
10 Wie er sein weib het her genomen,
Vnd wie er zu dem schimpf wer komenVnd gantz gehört het drum vnd endVnd vor der tliur hett müssen stend.
Dar vm, wellt jr den man han leben,
15 So wert jr euch ye dar zu geben,
Daz ich euch auff der truhen nutzVnd daz er auch merk, sam ein schütz,Vnd auch ein weil ein aug zu thu.
Fraw, gept jr ewer gunst dar zu,
20 So pleipt euch leben ewer man,
Den ich sunst nit kan leben lan,
Wan er hat mir mein er gestoln,
Die ich mit nicht mer mag erholn,
Dan daz ich jm vergüte wider.
25 Die fraw gund sich bedenken sider.
Die weil fragt er den jn der leisten:
Sol dir dein weib dein leben fristenMit dem, daz ich jr det verkünden,
Oder sol ich dich jn deynen sunden30 Durchdringen mit eim gluenden eisen?
Hs. 57, 15 Der jn der truhen liß sich weisen
Vnd pat sein weib selber durch got,
In zu erneren vor dem dot.
Er wolltz verdin, plib er pey leben.
35 Allzo het er das vrteil geben.
Do gab sich jn die schand sein weib,Xeur daz jr man pehillt sein leib.
Doch wollt er noch nit fahen an.