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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Krimpt es nymmer für myn munt.

In scliimpff ynd jn zornSol es sein verborn.

Daß wil ich verloben dir.

Gib dn auch dein trew mir,

Wes ich werd jn beicht frey,

Das es von dir verswigen sey!

Des gaben sie do beideEin ander trew vnd eyde,

Was eins dem andern thet kiint,

Das das verswig ytlichs münt.

Die fraw knyet für den wirt.

Sie sprach: wir wurden fert verirtGen vnserrn iungen hernYnd heften großen werren.

Tag vnd nacht die zwu zeitTrueg er dir großen neit.

Do ließ ich jn slaffen bey mir.

Seyt was er vil gnedig dir.

Vnd lieinrich sein amptmanDer hat vns leydes vil gethan.

Er fuegt zu allen Zeiten das,

Daß vns meyn her was gehas.

Hewr, do man das körn sneit,

Do erwarb er mich mit kundikeit.Wann ich in den stadel solt gan,

So wolt er mich ennot nit lan,

Bis er mich zu jm gevienckYnd sein wil an mir dergienck.

Auch kam der lantrichterVnd fragt mich, wer hinne wer.

Es was nyman liynuen, dann ich.

On meyn danck mynnet er mich.

Do was ich doch vnschuldig an.

Mit großen seufftzen sprach der manDu bist dem hern zu heimlichVnd machest vns nu spotlich.

Daz wir lasters wern frey!