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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Vnd leit sie vff den staden hin.

Er sprach: diß wundert mynen sin.

Sol Ich visch fachen hie?

Das ist gescheen selten nye.

5 Ich wene, myn her trib sinen spot.

Doch leiste Ich gern sin gebot,

Es sy mir schade oder guot.

Er fuor vff des wages fluotMit den andern Düsen sin,

10 Die teilt er allenthalben hin,

Als er vor nie hette getan.

Er sprach: solt recht zuo rechte gan,

So solt Ich In des wages fluotBillicher visch vachen guot,

15 Wan In des waldes pfade.

Sin schiff inerte er zuo stadeVnd ylte snelliglichen heim.

Die nacht was lang, der mon schein.

Hs. 60, 77 Do er an die ture kam,

20 Er rieff lute vnd klopfet an:

Laß In! laß In! es ist schier tag.

Die frauwe vnd der pfaff erschrack.

Sie sprach: es ist der meister myn.

Der pfaff sprach: wa sol Ich hin,

25 Vil vßerwelte frauwe wert? *

Sie sprach: vff die aseln vber den hert;

Da lyt ein rüse, die ist groß;

Dar Inn slieffend also bloßVil schier vnd auch geswinde

1. B Dye leit er uff den saut. 2. B sprach kiiment fisch her jn. 3. B Dazhau ich gesehen nye. 4. B Vnd sal ich fysch vahen hie. 5. B ez sei meinsherren spot. 8. B eilt. 9. Diese und die folgenden 5 zeilen fehlen B.15. B Dan an dez landes. 16. B Er lent zue dem gestade. ? kerte.

17. B eilt snellichen lieyme. 18. B waz kuele der niand sclieyn. 20. B rieffdie frauwen vast an. 21. B Laß yn ez. 22. B Der phaff hei der frauweu

lack. 23. B sprach lierre daz ist der man. 24. B Er sprach wa sal ich

dann liyn. 25. B Da sprach die frauwe. 26. B ln die rewsen über, aselfehlt bei Beneke. Vgl. Ziemann u. d. w. äsen. Schmcller 1, 116. 27. B Dye

selbe rewse. 28. B sliefft. 29. B Vnd auch vil geswyude.

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