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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Die zal vmb ain par schuch meiner magtt,

Die dir die bulschafft hatt zugesagtt.

Dann welche kupplerey tliund treiben,

Die indessen bei dem Ion lan pleiben.

5 Der gsell der zaltt die maid zu dannck.

Er sprach darnach: weib, machs nit lanck!

Gang här! dein Ion auch da empfach!

Hs. 62,77 b Gesell, daz es dir nit verschmach!

Es ist in diser statt auch sitt,

10 Wann ain gsell ainer frawen tailt fraindtschafft mit,

So gibt er ir zwen pfenning zu Ion.

Daz selb mustu zu draymalen thon,

Wann du es zu draymalen hast verbracht.

Der gsell sich drauff nit lang bedacht15 Vnd zalett ir sechs pfenning bar.

Sprach darnach zum gsellenn aber dar:

Daz nun mein Ion auch da sey, . i

Wann ich auch allweg waz darbey . /

Vnd schlug euch vast darzu zu tantz.

20 Daz spil wer sunst nit gwesenn gantz. i;l '

Drum zal acht pfenning für ain rayen!

Der gsell der woltt sich nit drum zwayenVnd zaltt im auch zu danck gering,

Biß er liett viervndzwaintzig pfenning.

25 Da ers nun alle liett bezaltt.

Der wirtt sprach: gsell, es hatt die gstaltt,

Daz übrig geltt daz hab dir widerVnd wir$ darmit frum vnd bider!

Daz mal daz selb will ich dir scheuchen,

30 Daz du dest baß mügst dran gedencken.

Wann ich sag dir es auff mein eer,

Es möcht dir gratten nymmermer.

Darumb hinfür dich baß betrachtVnd hab dein geltt dest baß in achtt,

35 Das dir kain söllichs mer geschech!

Darumb biß nymmermer so gech,

Wann villeicht es geriett dir nit also.

13. ? volbracht.