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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Das vberwtindt nymmer mein leip.

Cgm.713*, 58 Er sprach: frawe, wir sullen gan,

Nit lenger wil ich hie bestan,

Wan wir mugen vns began5 Hie nit so wol, als anderßwo.

Nun was ein schuler do,

Der yn der selben stat saß,

Dem die frawe von hertzen holt was.

Das ward dem plinten kunt gethan,io Darumb mußt sie von dannen gan.

Der schuler ging, clo er den plinten fant.Der furt oben an seiner hantSein mynnigliches frewelein.

Nun gedacht ym der schuler fein:

15 Ach, gote, mochte ich in meinem gemute

Gewenden mit der frawen gute!

Er neyget sich zu ir vnd sprach:

Mir ist leyt faßt dein vngemach.

Ein briefflein gäbe er ir In dy hant,

20 Domit thet er ir gar bekannt

Seinen syn vnd auch seinen müt.

Das bedaucht dy schonen frawen gar gut.Do sie gelaß das kleyne briefflein,

Cgm.713*,58 b Sie sprach: ach, lieber Meister mein,

25 Ich sich dort einen pawm stan;

Wir sullen werlich darunter gan,

Ob vns des obbs mochte werden.

Mich gelustte noch nye hie auff erdenKeyns dings nye also wol.

Hs. 59,108 Er sprach: ich was nit, was ich solNoch mit dir begynnen,

Das ich es wäre u'erde Innen,

Das es sey on alles gefere.

Mich bedunckt an deinem gepere,

Du woißt an mir nit recht faren.

Mag ich, ich wils bewarn.

Doch wil ich selbert dar mit dir,

12. ? eben an. 30. ? ich weiß.

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