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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Hs. 42.325b AIN SPRUCH VON AINEM MÜNCH.

Wer will sich vast behänden doch?

0 weib pey vnsern zeitten nochVerfurten manichen weysen mann,

5 Seitt Ich furbar gelesen hann,

Hs. 42,326 Wy das zw florencz saß ain weib,

Dy sich gancz edel taucht von leib,

Als sy von gepurt wol waß.

wart sy Iran man gehaß10 Vngleichet halb der gepurtt,

Wan In nie adels zucht perurtt,

Wy bol er bet der pfenning vil.

Ydoch vmb das, das er Ir mißviell,

So scheczt sy Irn nit gleich noß.

15 Darumb sy doch Ir list groß

Ein fremden Jünglin Ir auß laß,

Dem sy vil süsser plick maß.

Der selb was nit vmb anders da,

Dan das er fragt ain freunde nach,

20 Den Er zw den predigern van dt;

Er was der heyling geschrillt genantEin maister friim vnd gantz gerecht;

Ynd do der Jung denn münch erspeckt,All tag den weg er zw Im maß.

25 Das listig weib güiidt mercken das,

Das er des münclis guett küntschafft lieft.Eins vastags sie sich zw Im thett,

Ir siindt zw peichtten gantz vnd gar.

Der münch sprach: mein fraw, sagt dar,

3. ? Die. 15. ? durch ir.