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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Hs. 50, 220b

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Hs. 50, 22135

Der müncli gieng zw haut,

Da er seinen junckherrn vant,

Den frechen seins leibs.

Er sagt ym den willn des weibs

Gancz pis auff das ort

Ynd gab im den gürte] dort.

Er fragt yn ums dy geschrifftSeiner sei zu eim styft:

Wer hat dir den prieff geschriben,

Der in dem pewtcl w T as peliben,

Der da noch an der giirtel ist?

Wer gab dir die grosß list?

Des nympt mich groß wunder.

Da fragt er yn pesunderVmb das pret vnd iimb dy wantYnd tliet ym alle dink pekant,

Als ym dye fraw het gesayt.

Do sprach der mynnigklich gemayt:

Herre, mir ist ynuidichen layt,

Das die vil grossen torhaytYe in mein liercz geran,

Wann sie hat einen edelman,

Der ist schön vnd reich,

Das yn nyemant sicherleichMit warhayt mag gescheiten.

Got der muß euch das vergelten,

Das yr mich habt geleret!

Mein liercz was verkeret,

Das, ob gotwil, nymer geschieht.

Auff mein trew, ich achtt yr nicht.

Ich achtt nit, wie reich vnd schon sie sey.Mein leyp der kümpt yr nymer pey.

Der münch wttrd schnelleDa geen in sein zelle,

Darynnen er sang vnd las,

Das seiner sei gut was.

Den jungen wurd verlangen

7. ? umb.