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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Hs. 50, 217

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Vnd sagt ym alle die wort,

Die er von der frawen het gehört.

Er sprach: dw scholst von disem ablan,Wann es mag groß schad dauon gan,Villeicht morden vnd auch manschlacht.Die fraw hat von frewnten macht,

Als dw auch hast, das wayß ich wol.Got spricht selber, das man scholDein argen willen wyder stan.

Du scholt auß deim herczen lanSolch dink. das rat ich dir.

Er sprach: herr, wen maint yrYnd auff wen legt yr disen wan?

Ir thut villeicht vnrecht gan.

Auff wen gedenckt yr dise geschieht?Auff mein trew ich pin sein nicht.

Der mönch sprach: wartimb lewgstu?

Ich wil dirs warzeychen geben nu,

Das sie dir wider hat gesant.

Das hastw yr vor geben in yr hant.

Der junckher ward gar misseuar.

Er stund vnd gedacht her vnd dar,

Bis er kom awff dy warhayt.

Er gedacht, ym wer ain strik gelaytZw liebe vnd zw pulschafft,

Vnd er legt drawff seiner synnen kraftVnd gedacht: du scholst obentewrnDurch dy schönen vnd vil gehewrn,

Die dir die gab hat gesant,

Die hat dich zu puln gemant.

Er sprach: herr, jeh muß verjehen,

Het yr getlnm, mir wer geschehenVilleicht ain grosse torhayt.

Sint euch die fraw hat gesaytAller der ding ain anhab,

So wil ich euch sagen, was sie mir gabGar hübsch vnd auch raineVon gokl vnd edelm gestaine