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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Der herr der sprach: sy komptt noch wol.Eur kaine sy nit hollen soll.

Die mayd erschracken, schwigen still.

Zu kirchen waz der fragen will,

5 Daz man sy solt hollen haym.

Sy dacht: ich gang ye nit allain.

Ee wöltt ich hynnen sein so lang,

Biß daz man gantz vnd gar gesäng.

Do man gesprochen hett all messen,io Der herr hett dannocht nit geessen

Ynd warttet auff die frawen sein.

Die mayd die sprachen: herre mein,

Nun last vns nach der frawen gan!

Von ir mtieß wir sunst vnglick han.

15 Sy darff allain nit gen herauß.

Vor schäm leydett sy grossen grauß.

Wir wölten nun längst geessenn han,

Wann sy allain her haim dörst gan.

Der Burger sprach: erst hör ich daz.

20 So trag ich ir darumb kain haß,

Daz sy gern kam vnd doch nit tar.

Ich komm ir zu hilf? vnd nvmm ir war.

Er sprach zum knecht: nun bring mir reinAllen gutten harnäsch mein,

25 Mein schwertt vnd auch mein hellenpartten,

So will ich gaun meiner frawen wartten,Vnd gschech ir halt von yemand laid,

Von allem volck der kirchen weitt,

Die will ich allain han zu feind.

30 Vnd zwar ich bring noch manchen heintt,

Daz man in morgen muß begraben,

Wann ich will ye mein frawen haben.

Mit den wortten waz er beraytt.

Mit zorn er zum hauß auß schraitt.

35 Zur kirchen er fast einliin lieff.

Mit zorn er vast schray vnd rüefft.

Hin durch daz volck thett er vast tringen.Der harnäsch der thett an im klingen.