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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Vnd ain kurtzweilig gutten glimpff.

Vnder der deckin man daz spilt.

Wann ich im vnden hab geziltYnd er sein bogen liatt gespantt5 Vnd im sein krapffen seind ermant,

So nym ich dann ain vndersturtz.

Darmit ist vns die weil gar kurtz.

Daz treib wir dann in grosser eyl,

Biß daz ain altt man gieng ain meyl,io Ee daz die sen bricht an seim bogen.

So hatt er mir mein layd entzogen.

Drum ich in lob für alle man.

Daz glaubt, ir frawen wolgethan!

Die dritt sprach: du säliges weib!

15 Verfluecht sey meines mannes leib,

Der nie kain ere mocht beiagen!

Was soll ich guttes von im sagen,

So ich kains hab von im gesehen?

In gantzer warhaitt will ichs Jehen.

20 Sein attem schmeckt im also übel.

Er hatt ain bauch, recht als ain kiibel.Darzu so seind im dick die bain.

Sein mund der ist im nit zu klain.

Sein grobhaitfc ist vnaußgemessen.

25 Wann wir dann trincken oder essen,

So will er mit mir schimpffen vilVnd maint, er mach mir freuden spil.

So wer mir also mer der tod.

Bey im leb ich in grosser nott.

30 Sein angesicht mit gschwollner gstalt.

Pey im kan ich nit werden alt,

Es kost das iunge leben mein.

Das klag ich euch, ir frawen fein!

Die vierdt die sprach: du fräwlin zart!

35 Dein herz leydt sich in trauren hart.

Gott hatt mir bschert ain solchen man,Den ich nit halb volloben kan.

Mein trauren thutt er mir verschwencken.