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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Die neündt die saß in stätter wunnMit symvcllen pristen als die pirn.

Die zeliend hett die schönnste styrn.

Ich mich ersach in irem schein.

5 Der aylfften äuglen waren fein

Vnd für den morgensternn prynnen.Möcht ich es alles han durch sünnen,(Das mocht nun layder nit gesein)

Die hüpschaitt an den fräwlen fein,

10 Hett ich gedieht ain gantzes iar

Wol von den zartten äugen klarYnd auch von irn klaidern reich,

Die stonden also köstigkleich,

Ymb iren hals so schon geuast15 Mit perlenn weyß vnd Adamast,

Manch htipsches häfftlin ob den prusten,Ain kayser möcht es wol gelüsten.

Dar auff da leicht manch hüpsch Saphir,Dar pey von gold gar manich tyer,

20 Mit maisters hand gar scharpff ergraben.

Darumb hab ich es überhawen,

Wann ires lob es ist zuuil.

Ich fand deß weder end noch zil.

Ir kostlichaitt waz vngemessen.

25 Die frawen fiengen an zu essen.

Do trug man her mannch gutte speys.Ain yede nach irer weys.

Nach dem kliegsten, als sy kund,

Manch guldiner kopff am rotten mund.

30 Manch hüpsche fraw man sitzen sach.

Je aine zu der andern sprach:

Nun trinckt! es soll sich kaine schämen.Die kost begund sich wol gezeme.

Der wein geuiel in allen wol.

35 Darumb wurdens all freuden vol,

Daz sy mit freuden wurden kallen.

Do sprach die wirttin vor in allen:

37. Am rande steht roth: .1. Schilt iren man.

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