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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Vnd dem wandel angesigt.

Die weltt gett nu au ff solger tatt,

Welche frau ain steten diener hat,

Der hat got solche genad gethan,

5 Der sy Im nymer verdancken kan,

Hs. 42,150 Wan falschait pfligt nahent aller weit;

Riemen kauffen ist das wider gelt,

Das manchem seinen pulen thiit:

Nymbt sy dan von ainm andern müt,

10 Das ist ain rechs narren spil,

Als der sich selbs laichen wil.

Darumb lob ich den gesellen mein.

Das Im nu geschach lasung schein!

Dan Ich getrau an wider ker15 Leib leben an all mein er,

Des mag er sy freyen wol.

Ich sprach: lierr liebs weib,

Nichtt marter so ser deinen leibMit klagen also jamerleich!

20 Es enpferbtt dich sicherleich.

Ob sich dan mein gestalt enpferbt,

Kain ander schein doch nit erbt,

Dan allain der gesel mein,

Das Ich so laut möcht geschrein,

25 Das er mych mocht hern In fremde land,

Das mein trost wir dt peckant,

Das kainer nymer mer wider ferdtt.

Hs. 42, l50i> Ach wo yst er, der mych da nertt?

Die fogelein In dem wilden wald30 Dy haben freindt mayn faldt,

Ir iglichs hatt den genossen sein.

Wa pistu, hertzen lieber gesel mein?

Das Ich für dich gefangen wär!

1. B Dom kain wanckel mit äugen gesigt. 2. Diese und die 3 folgendenZeilen fehlen in B. 6. B Dy falschait pfligt schir alle. 7. B Claffen ist.8. B Das mancher nur an frauen tküt. 9. B sy von. 10. B ist Im recht alsfeder spil. 11. B Vnd der sich seih. 12. Dariimh clag ich den mein.13. B Ach herr tku In erlosenn schein. 14. Diese und die folgenden 32 zeilenfehlen B. 16. Es fehlt eino zeile. 17. ? Herzenliebez.