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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Das yr grösser yammer ist beschert.

Der Ritter gedacht ym: es get auff mich.

Hot sy dann unterwunden sichVberigs senen, der scliad ist yr.

5 Wer sy gesunt, so liept sy mir.

Do sprach er: mir ist vmb sy lait,

Sy was luipsch und gemait.

Ich laugen sein nicht, sy was mir holt.

Ach got, das ich sy sehen solt!

10 Dem tet sy auff ein venster.

Er tratt ein winig zu ir heer.

Do verhub er sich vor dem gestanck.

Er macht nicht uil rede, die weil was ym lank.Er gedacht: est ist nicht pessers, dan widerkert.15 Und hatte grosse sorg, er wurd vorsert

Und kom durch yren willen yn schachGot gesegen euch, fraw! ich muß gen pad.

Er gedacht: neur pald auß dem hauß!

Die fraw sprach: die lieb ist auß.

20 Est hot sich pößlich umb die zwen ergangen.

Las sehen, wie den dritten werd belangen!

Es stund nicht lang, es kom der letzt,

Der hat sich Ritterschafft ergetzt,

In das haus und wolt beschawen,

25 Wie es stund umb die yunckfrawen

Und was sie sich die weil het bedacht.

Gut gesmeid und cleynot er yr pracht.

Die fraw gieng gen ym gar leyßUnd enphing der Ritter weis

2. ym fehlt B. 3. B Haut. 4. B Vbriges. 6. B ist lait vm sie. 7. Bwas zart hüpsch muotes fry. 8. B laugen nicht ich was ir holt. 10. B venstervar. 11. B ir dar. 12. B Vnd verhuob sich vor dem gesmachen. 13. B Seinlieb was im entswachen. 14. B Es geraw in vnd widerkert. 15. B Fürwärs gut wurd ich vorsert. 16. ß kom in iren. 17. B m. ins pad. 18. BEr gacht pald von dem. 19. B fraw die sprach. 20. B Est ist vmb die.21. B Lauft sehen wie es dem. 22. B es cham der lest. 23. B hctt sichritterlich engest. 25. B Er uersucht sein hail an die, 26. B Was sie mit imhet gedacht. 27. B und reich clainat. 28. B gieng her listig vnd leyft. 29.B den jungen Ritter weis.