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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Er sprach: wen hat es sich ergangen?

Sy sprach: es ist noch nicht lang,

Das yr so scheutzlich ist gescheen.

Er sprach: mich lüst ir halt nicht zu sehen.

5 Got gesegen euch uncl gehabt euch wol!

Was Got will, das mus sein und soll.

Gar palde er von dem hawß gacht.

Die yunckfraw an dem pedt erwacht.

Die fraw sprach: der fügt dir nicht,io Wie gar schön werstu mit ym außgericht!

Sein pulschafft ist gar entzwei,

Sein trew ist stet, als ein ey.

In der zeit ein ander kam.

Als pald sy das vernam,

15 Die junckfraw sy wider auß dem pedt hieß.

Einen ftirhangk sy für yn ließ,

Eynen slayr sy für die äugen hangt,

Ir hend sy gar trauriglichen wantGegen dem Ritter, der zu ihr gieng her.

20 Er fragte die frauen, was ir wer.

Sy sprach: mein layt nympt nymer end.

Habt yr mein mümlein kentt?

Ja, sprach der Ritter wol geporn.

Sy sprach: do ist sy maylich worn25 Und ligt dort yn einer kemnat.

Got vorgeb yms, von wem siß hat!

Von pulschafft das mancher widerfert,

1. B wann haut. 2. B sain ist nit langen. 3. B Yncl. 4. B lust ir nitzu. 5. B euch fraw gehabt. 6. B Das hot will das mus und sol. 7. B Wiepalder von dannen auß gacht. 8. B erlacht. 10. B Wie schön werstu mitym außgericht Ey wie hat si er si erwelt Geschieht ain struchen das er velt.11- B So prist all sin trw entzwai. 12. B Sein stät ist uäst recht als ain ay.13. B zeit der ander. 14. B pald die fraw das. 15. B Ir mümlein sy wideran das pet hieß gan. 16. B Ain fürhanc si da nider ließ. 17. B Ain schlairsi selber für die äugen henkt. 18. B si trauriglichen lenkt. 19. B Ritter muoterger Sie enpfieng in er gieng her. 20. B Vnd fraugt die. 21. B sprach meinpitterlichu schwär Die haüt laider niendert end. 22. B ir nit mein mümleinerkennt. 23. B Ja ich sprach der ritter wol geporen. 24. B Sy ist laidermalatz worden. 26. B Vorgeb ims got von wem siß haut. 27. B pulschafftmeiden das eruert,